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Frauenfußball-Oberliga: ESV Rot-Weiß Göttingen fegt Bienrode vom Platz

„Der Knoten ist geplatzt“ Frauenfußball-Oberliga: ESV Rot-Weiß Göttingen fegt Bienrode vom Platz

Eine Mannschaft setzt ihren Höhenflug fort, die andere befindet sich im Aufwind: Besser hätte es für die beiden Göttinger Frauenfußball-Oberligisten nicht laufen können.

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Torschützin beim 6:1-Sieg des ESV Rot-Weiß: Marie Diekgerdes.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Sparta bleibt nach dem 1:0 in Ahlerstedt Spitzenreiter, der ESV Rot-Weiß feiert seinen zweiten Erfolg in Serie.

ESV Rot-Weiß – VfL Bienrode 6:1 (2:0). „Ich habe das Gefühl, dass der Knoten geplatzt ist“, sagt ESV-Trainerin Ilse Kuck nach dem souveränen Triumph.

Denn zur Überraschung der Österreicherin braucht ihre Elf dieses Mal nicht die obligatorischen zehn Chancen, um in Führung zu gehen, sondern nur eine.

Die Umstellung im Spielsystem von 4-4-2 auf 4-2-3-1 macht sich bezahlt. In der Defensive stehen die Gastgeberinnen so kompakter, in der Offensive wirbeln die schnellen Angreiferinnen effektiver als bisher. „Es ist prima, dass die Mädchen fähig sind, unterschiedliche Systeme zu spielen“, lobt Kuck.

Durch den Sieg überholt der ESV den VfL und steht mit nun sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge auf dem siebten Platz.

Tore: 1:0 Deppe (3.), 2:0 Mavraj (40.), 3:0 Diekgerdes (53.), 4:0 Schuh (60.), 5:0 Deppe (63.), 5:1 Buchta (67.), 6:1 Becker (78.).

SV Ahlerstedt-Ottendorf II – Sparta 0:1 (0:1). Norbert Meyer ist fasziniert von seiner Abwehr. „Ich habe eigentlich gar keine, aber trotzdem bekommen wir die wenigsten Gegentore der Liga“, erklärt Spartas Trainer lachend.

In der Tat verfügt der Tabellenführer auf den Innenverteidiger-Positionen mit Ann-Kathrin Probst und Mara Wrisberg über zwei ungelernte Defensivspielerinnen. „Die erledigen ihre Aufgabe momentan wunderbar“, schwärmt Meyer. Auch beim Aufsteiger lässt das Duo infernale keine einzige Torchance zu.

Das Offensivspiel Spartas leidet aber unter den Strapazen der dreieinhalbstündigen Anfahrt – die Göttingerinnen brechen um 8.30 Uhr auf und sind erst um 19.30 Uhr wieder daheim. So muss es abermals die raketenschnelle Ramona Reichpietsch richten. Ihren Einsatz zahlen die Gäste aber teuer.

„Das Spiel kam nach einer Zerrung im rechten Oberschenkel zu früh für sie. Nächste Woche fällt sie wohl aus“, fürchtet Meyer.

Tor: 0:1 Reichpietsch (38.).

fab

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