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Frauenfußball-Oberliga: FFC Renshausen bestreitet wichtiges Heimspiel

Nicht ins offene Messer laufen Frauenfußball-Oberliga: FFC Renshausen bestreitet wichtiges Heimspiel

Für die Oberliga-Fußballerinnen des FFC Renshausen steht am morgigen Sonntag ein Heimspiel an, das im Kampf um den Klassenerhalt laut Wendelin Biermann von großer Bedeutung sein kann.

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Leistungsträgerin beim FFC Renshausen: Lalé Olgay (Mitte), hier gegen Xenia Wais (links) und Sabrina Franke vom VfL Bienrode.

Quelle: Richter

Duderstadt. Gegen den Aufsteiger SV Ahlerstedt-Ottendorf II, der mit vier Punkten als Elfter momentan den ersten Abstiegsrang einnimmt, wollen die Eichsfelderinnen unbedingt einen Heimerfolg, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern, unterstreicht ihr Trainer.

„Wir haben die Chance, uns mit einem Sieg in eine gute Ausgangsposition zu bringen, und die versuchen wir natürlich zu nutzen“, unterstreicht Biermann vor dem achten Saisonauftritt des FFC. Anstoß auf dem Sportplatz am Kressenanger ist um 11 Uhr.

Den SV, dessen erste Mannschaft in der Regionalliga spielt, hat Biermann zwar persönlich selber noch nicht beobachtet, hat jedoch von einigen Trainerkollegen gehört, „dass das eine gute Mannschaft ist, die gut organisiert ist und auch gute Fußballerinnen in den eigenen Reihen hat“.  Zwar sei man aufgrund des Heimvorteils bestrebt, „von Anfang an Akzente zu setzen, aber wir werden einen Teufel tun und wie die Wilden ins offene Messer rennen“. Auf keinen Fall, so Biermann, wolle man riskieren, durch zu große Risikobereitschaft in Rückstand zu geraten: „Gegen einen Gegner, der gut organisiert ist, kann das nach hinten losgehen.“

Auch wenn von diesem „wichtigen Spiel“ nicht der Saisonverlauf abhänge – „mit einem Sieg hätten wir zehn Punkte und damit unser Ziel für die Hinrunde bei dann noch drei ausstehenden Spielen bereits erreicht“.  Den Gegner, der am Sonntag eine weite Anfahrt ins Eichsfeld auf sich nehmen muss, auf sechs Punkte auf Distanz zu halten, sei das Vorhaben, beteuert Biermann: „Das ist unser absolutes Ziel.“

Das Pokalspiel vor gut einer Woche gegen den Vfl Jesteburg musste der FFC Renshausen absagen, da zu viele Spielerinnen krank waren. Gegen Hannover konnte die Biermann-Elf zwei Tage später zwar antreten, allerdings merkte man einigen Akteurinnen an, dass sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Bis zum Sonntag setzt der FFC-Coach jedoch darauf, dass sich das Lazarett gelichtet hat.

„Mit voller Kapelle sind wir immer konkurrenzfähig“, versichert er. Gegen die zweite Mannschaft des Regionalligisten sei jedoch Vorsicht geboten. Zwar verlor diese gegen Jesteburg deutlich mit 0:6, knöpfte dem Sechsten Schamerloh jedoch auch einen Punkt ab und unterlag gegen den Dritten HSC Hannover, dem sich das Biermann mit 0:4 geschlagen geben musste, nur knapp mit 2:3.  „Das wird kein Zuckerschlecken“, ahnt Biermann, weiß aber auch um die eigenen Stärken: „Ich vertraue meinen Spielerinnen. Die haben das bisher sehr gut gemacht.“

Von Christian Roeben

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