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Frauenfußball-Oberliga: Sparta verärgert über Endspiel-Ansetzung

Mit dickem Hals ins letzte Spiel Frauenfußball-Oberliga: Sparta verärgert über Endspiel-Ansetzung

Ihre finalen regulären Saisonspiele in der Frauenfußball-Oberliga bestreiten Sparta und der ESV Rot-Weiß. Das Auswärtsspiel in Ahlten am Sonntag um 13 Uhr dient Meister Sparta als Aufgalopp für das Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft eine Woche später.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Der ESV möchte zu gleicher Uhrzeit daheim im Derby gegen Renshausen Platz zwei sichern.

ESV Rot-Weiß – FFC Renshausen. Vergangene Saison ging es für die Rot-Weißen am abschließenden Spieltag um den Klassenverbleib, in diesem Jahr geht es um die Vize-Meisterschaft. „Wir haben einen gewaltigen Meilenstein gesetzt und werden Vollgas geben, um die Serie zu krönen“, versichert Ilse Kuck vor ihrem letzten Spiel als Trainerin. Die Eichsfelderinnen haben sich am vorigen Spieltag durch einen überraschenden 2:0-Sieg gegen den drittplatzierten MTV Barum gerettet und können befreit aufspielen. Gegen „die beste Truppe der Oberliga“ rechnet Gästetrainer Wendelin Biermann offenbar mit einer Niederlage. „Egal, wie wir verlieren, es war eine sehr starke Saison“, sagt er.

TSG Ahlten – Sparta. „Wir werden ein bisschen was ausprobieren, damit wir eine Woche später vielleicht über Plan B und C verfügen“, erklärt Sparta-Coach Norbert Meyer vor der Begegnung beim Tabellensechsten. Außerdem will der Erfolgstrainer den Spielerinnen, die zuletzt weniger zum Zug gekommen sind, mehr Einsatzzeit einräumen. Mit Blick auf das Endspiel um die NFV-Meisterschaft am 7. Juni in Barsinghausen schiebt Meyer reichlich Frust.

Die späte Anstoßzeit am Sonntag um 15.10 Uhr habe bei ihm für einen „richtig dicken Hals“ gesorgt. „Wenn sich die vorherigen Finalpartien verzögern und unser Spiel ins Elfmeterschießen geht, sind wir frühestens um 18 Uhr fertig, dann Bankett bis 21 Uhr. Wir sind also gegen 23.30 Uhr zurück in Göttingen, wo Sonntagabend natürlich niemand zum Feiern auf uns warten wird. Die Mädchen sind ebenfalls sauer“, ärgert sich Meyer. Spartas Bitte um Vorverlegung wurde von der Spielleitung nicht kommentiert. „Man sollte sich überlegen, solche Spiele für die Spielerinnen anstatt für die Offiziellen zu veranstalten“, betont Meyer.

Von Rupert Fabig

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