Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Frauenfußball: SG Puma/Weende: Von Fusion profitieren beide Vereine

„Langfristige Perspektive“ Frauenfußball: SG Puma/Weende: Von Fusion profitieren beide Vereine

Stressiges Herumtelefonieren, banges Schielen auf die Statuten des Fußballverbandes: Das soll in dieser Saison nun endgültig der Vergangenheit angehören. Nachdem es in der letzten Spielzeit zu erheblichen Problemen gekommen ist überhaupt elf Spielerinnen aufzubieten, hat die Damenmannschaft des SV Puma nun mit dem SCW fusioniert. Als SG Puma/Weende startet die Mannschaft in der Staffel 2 der Bezirksliga.

Voriger Artikel
Frauenfußball: SG Puma/Weende unterliegt mit 1:3
Nächster Artikel
Fußball 1. Kreisklasse: TSV Nesselröden beim SV Puma Göttingen

Gehört zu den erfahrenen Spielerinnen im Team der neu gegründeten SG Puma/Weende: Daniela Zinkel (rechts).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der SCW hatte es in jüngster Vergangenheit bislang nicht geschafft ein Damenteam im Spielbetrieb zu etablieren, verfügt aber eine Mädchenfußball-Abteilung, die in Zukunft als Unterbau dienen kann. Somit ist es nicht überraschend, dass beide Vereine an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind.

Nach kurzen Gesprächen war man sich schnell einig: Sieben Spielerinnen des SCW verstärken die bisherige Frauen-Mannschaft und die SG soll von der Jugendarbeit der Weender profitieren.

Auch bei der Wahl der Spiel- und Trainingsstätte sind sich die beiden Vereine entgegen gekommen. Während die Spiele in der Hinrunde in Weende stattfinden, wird in der Rückrunde beim im Jahnstadion beheimateten SV Puma gespielt. Trainiert wird wöchentlich jeweils einmal im Jahnstadion und auf der Bezirkssportanlage in Weende.

„Im Fokus stehen dabei die mannschaftliche Geschlossenheit und die individuelle Verbesserung der Spielerinnen. Sie sollen  eine langfristige Perspektive im Verein“ haben, so ein optimistischer Trainer Christian Guth. „Die Spielerinnen sollen so viele Spiele wie möglich machen. Viele von ihnen haben noch nicht auf Vereinsebene Fußball gespielt. Bei uns ist jeder Neuzugang herzlich willkommen.“

Dämpfer hinnehmen

Was die aktuelle sportliche Situation angeht, musste die SG allerdings einen Dämpfer hinnehmen. Im ersten Saisonspiel setzte es gegen ESV Rot-Weiß II eine 1:6-Niederlage, drei weitere folgten. Einen Indikator für die Ligatauglichkeit hat die SG jedoch bereits im Bezirkspokalspiel gegen den SV Germania Breitenberg abgegeben.

Gegen den Ligakonkurrenten siegte die Mannschaft von Guth mit 4:1. Es bleibt also abzuwarten, ob die Mannschaft der Herausforderung sportlich gewachsen ist.

Eines soll – unabhängig von den Ergebnissen – aber erhalten bleiben: die momentan gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. „Die Spielerinnen verstehen sich nicht nur auf dem Fußballplatz. „Auch außerhalb wird viel unternommen“, sagt Guth. Eine Schwierigkeit hat die Spielgemeinschaft momentan jedoch  nicht: die Schwierigkeit, eine Mannschaft ins Punktspiel zu schicken.

Von Sebastian Keuchel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Niederlage gegen Breitenberg
Nach dem 4:1-Erfolg im Pokal (Archivbild) unterliegt die SG Puma/Weende mit Sandra Klipp (links) und Kerstin Martensen (rechts) bei Germania Breitenberg mit 1:3.

Zu einer Punkteteilung ist es in der Fußball-Bezirksliga der Frauen zwischen Sparta II und dem ESV Rot-Weiß gekommen.

mehr
Göttingen gegen Vechta - das BG WarmUp
Noch mehr Fußball