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Für Grone beginnt Abenteuer Landesliga

Fußball Für Grone beginnt Abenteuer Landesliga

Es war in der abgelaufenen Saison der große Knall des Göttinger Fußballs, und er kam zum Schluss: Erst wurde der FC Grone Meister der Bezirksliga, sollte dann aus finanziellen Gründen nicht aufsteigen dürfen und ist nach einem teilweisen Gehaltverzicht der Spieler nun doch Landesligist. Am Freitag ist der FC ins Training eingestiegen.

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Quelle: Swen Pförtner

Grone. Für die Mannschaft hatte die Entscheidung des neuen FC-Vorstands, das Team, das den Bezirksligatitel bejubelte, nicht in die Landesliga aufsteigen zu lassen, einen Schock bedeutet. Doch die FC-Akteure steckten die Köpfe zusammen - und verzichteten auf einen Teil ihrer Zuwendungen, um zusammen in der höheren Klasse spielen zu können.

„Wir, der neue Vorstand, wollen ja mehr für die Jugend tun, aber mit dieser Reaktion der Mannschaft hatte keiner gerechnet“, sagt der Klubchef Peter Sprenger. „Ich denke, das macht kein anderes Team.“ Der Vorstand grübelte und entschied sich, das Abenteuer Landesliga einzugehen. „Wir haben das entgegen unserer ersten Befürchtung gemacht, und ich denke, es ist die richtige Entscheidung“, so Sprenger.

Der stellvertretende Vorsitzende Lutz Renneberg spricht von einer „tollen Reaktion“ der Spieler, die eine Welle der Unterstützung von Sponsoren nach sich gezogen habe. „Es gibt Dinge, die man als Verein nicht einkalkulieren kann.“

Nun fühlt sich der Klub gut aufgestellt, und ebenso denkt Trainer Jelle Brinkwerth über sein Team, auch wenn er sich noch einen weiteren Neuzugang gut vorstellen könnte. Momentan zählt der FC-Kader 21 Spieler, „ein 22er-Kader wäre besser“.

Neuer Co-Trainer ist Torhüter Dennis Koch, der Thomas Jahn ersetzt: Jahn hört aus Zeitgründen auf. „Das Schwierigste wird der Kopf sein“, sagt Brinkwerth, „wir haben ja in der vergangenen Saison nur ein Spiel verloren“. Das Augenmerk liege auf dem Defensivverhalten, „da müssen wir planvoller rangehen“.

Den Unterbau bildet eine Spielgemeinschaft mit der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen, die zunächst in der 2. oder 3. Kreisklasse an den Start gehen muss. Dafür sind alle Juniorenklassen besetzt, bei der U 19 gibt es in der Bezirksliga eine Spielgemeinschaft mit dem SC Hainberg, die von Jugendleiter Nils Lengemann trainiert wird. Er wird unterstützt von Ralf Lohmann, bisher Sparta, der sich als Vorstandsmitglied um den Nachwuchsbereich kümmert.

Wie es denn mit dem Gehalt aussehe, wenn das Team den Durchmarsch schafft, wollte neulich Kapitän Adrian Koch wissen. Brinkwerth konzentriert sich lieber auf den Klassenerhalt - und ist optimistisch: „Ich denke, dass wir das Niveau für die Landesliga haben.“ Sprenger glaubt fest daran. „Die Jungs sind heiß wie Frittenfett“, sagt er.

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