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Grone: Zum 50. Geburtstag ein 5:1 für den Trainer

Grone: Zum 50. Geburtstag ein 5:1 für den Trainer

Der FC Grone hat mit dem überraschend deutlichen 5:1 (1:0) bei Sparta vor mehr als 100 Zuschauern auf dem Kunstrasen im elften Bezirksliga-Spiel den sechsten Sieg eingefahren. Damit rückten die Groner bis auf einen Punkt an die führende SG Lenglern heran.

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Torjäger Oliver Waas erzielt für den FC Grone gegen Sparta-Keeper Patrick Feddern die Treffer zum 4:1 und 5:1.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir wollten unserem Trainer Jelle Brinkwerth einen Tag nach seinen 50. Geburtstag ein nachträgliches Geschenk machen. Und das ist uns gelungen“, fasste der Groner Kapitän Adrian Koch kurz und bündig die 90 Minuten zusammen. Während der Woche war der Spielführer noch angeschlagen und konnte am Training nicht teilnehmen. Doch im Derby war er wieder topfit und legte mit den ersten Toren den Grundstein zum klaren Sieg: „Wir waren schon vor der Pause deutlich überlegen“, befand Grones Vorsitzender Rainer Skibbe.

 
Dagegen sah Spartas Teamsprecher Arno Plumbohm im ersten Durchgang eine glückliche Führung der Gäste: „Ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen.“ Zwar hatten auch die Hausherren zum Beispiel durch Ali Nasreddine oder Enrico Weiss ihre Chancen, die sie allerdings nicht in Zählbares umsetzen konnten. Glück für Sparta, dass Schiedsrichter Ficks aus Holtensen nach einer Viertelstunde einem Foul an der Strafraumgrenze von Kapitän Franz Matezki am Groner Rinor Murati nicht ahndete. Keinen Zweifel ließ der Unparteiische kurz der Pause an einem Foul von Torwart Patrick Feddern, der mit gestecktem Bein den Groner Adrian Koch im Strafraum unsanft bremste. Den fälligen von Koch selbst geschossenen Elfmeter hielt Feddern, hatte aber bei Kochs Nachschuss das Nachsehen. „Wir haben nach Wiederanpfiff auf einen weiteren Treffern gedrungen“, so der Spielführer und so war es nur eine Frage der Zeit, bis es weiter im Kasten der Spartaner knallt“, kündigte Koch vor seinem 2:0 bereits an.

 
Die Platzherren steckten nicht auf und wurden mit dem Anschlusstreffer durch Erson Saciri belohnt. Was aber nicht belohnt wurde: „Meine Mannschaft hat gut gekämpft“, meinte Sparta-Trainer Esmir Muratovic. „Beide Seiten hatten hundertprozentige Chancen. Wir mussten aber aufmachen und wurden gnadenlos bestraft. Grone war besser und cleverer. Der Sieg geht in Ordnung.“ Was auch Grones Torjäger Oliver Waas so sah: „Wir haben uns auf den Gegner gut eingestellt und sind mannschaftlich geschlossen aufgetreten.“ Sparta-Kapitän Matezki war alles andere als begeistert: „Wir mussten aufmachen und sind in eine Falle geraten.“ Für den jubelnden FC-Trainer Brinkwerth hätte „das Spiel auch 7:3 ausgehen können. Wir haben es immer wieder geschafft, aus der Bedrängnis heraus nach vorn zu spielen.“

 
Sparta : Feddern – Benseler, Reinhardt, Relota, Matezki – J. Weiss (52. Reuter), Cakir, Önder (12. Becker). Nassreddine, Saciri (85. Simon) – E. Weiss. – FC: D. Koch – Henkies, Pietsch (69. Stern), Dietrich, Gleitze – Gorny, Grund, Murati, Becker, A. Koch (83. Koc) – Waas (88. Huck). –  Tore: 0:1, 0:2 A. Koch (43., 50.), 1:2 Saciri (64.), 1:3 Murati (71.), 1:4, 1:5 Waas (78., 82.).

 

Von Ferdinand Jacksch

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