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Fußball-Bezirksliga: Freude bei Bergdörfer, Frust in Breitenberg

Während die SG Zweiter ist, steht die Germania als punktloses Schlusslicht da Fußball-Bezirksliga: Freude bei Bergdörfer, Frust in Breitenberg

Ein Drittel der Hinrunde ist in der Fußball-Bezirksliga bereits absolviert, und für die SG Bergdörfer und den SV Germania Breitenberg hätte der Start nicht unterschiedlicher ausfallen können. Während die SG mit 13 Punkten Zweiter ist, steht die Germania als punktloses Schlusslicht da.

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Christoph Eckermann und die SG Bergdörfer bejubeln den mehr als gelungenen Saisonstart.

Quelle: Lüder

Eichsfeld. So groß die Freude deshalb im einen Lager ist, so groß ist auch die Enttäuschung im anderen. „Natürlich haben wir uns das alles ganz anders vorgestellt“, sagt Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs, der den Blick auf die Tabelle momentan als „katastrophal“ einstuft.

Oftmals spielt sein Team nicht so schlecht, steht am Ende aber mit leeren Händen da. „90 Prozent der Gegentore haben wir uns durch individuelle Fehler selber reingehauen“, stöhnt der von der SVG gekommene Spielmacher Alexander Hafner.

„Mit so einem schlechten Start hat keiner gerechnet. Wir kassieren einfach viel zu viele Gegentore“, weiß Kapitän Marvin Krukenberg, der aber genau wie Hafner davon überzeugt ist, dass die ersten Punkte bereits am kommenden Sonntag bei Tuspo Weser Gimte eingefahren werden und es danach auch endlich dem Tabellenkeller geht.„Wir waren in allen Spielen nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, teilweise sogar besser“, erklärt Hafner.

Bei Gegentoren geht aber nicht nur der Kopf runter, sondern auch die Moral. „Dann bricht bei uns alles weg“, gibt Friedrichs zu, der weiß, dass „wir jetzt Ergebnisse liefern müssen“. Dazu müsse man sich insgesamt verbessern und vor allem „dauerhaft die Aussetzer abstellen“, wie der Germania-Spieler verlangt.

Sportlicher Sonnenschein herrscht dagegen bei der SG Bergdörfer. In ihrem erst zweiten Bezirksligajahr scheint die junge Mannschaft von Trainer Dieter Bilbeber in der Spielklasse so richtig angekommen zu sein. Vier Siege aus fünf Partien mit 13 erzielten Toren sowie erst drei Gegentreffer sprechen gleichermaßen für offensive und defensive Qualität.

„Natürlich wollen wir jetzt auch den Kontakt zur Spitze halten“, beteuert Bergdörfer-Trainer Dieter Bilbeber, der seine Jungs jedoch nicht unter Druck setzen will: „Wir verändern unsere Ziele nicht und gucken weiterhin von Spiel zu Spiel.“

Besonders die vielen gleichwertigen Alternativen sind laut Bilbeber ein großes Plus des Tabellenzweiten. „Wir sind in der Breite sehr gut aufgestellt und können Ausfälle kompensieren“, freut sich der erfahrene Trainer.  Speziell in der Abteilung Attacke herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf. Mit Christoph Eckermann, Philipp Schöttler, Florian Ringling und Nico Germerott steht ein hochwertiges Quartett bereit.

Zudem haben auch die Neuzugänge Etienne Krause, Robin Bilbeber und Simon Schneegans sowie der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Lukas Gatzemeier „voll eingeschlagen“, wie der SG-Coach betont. „Die Jungs wissen gar nicht, wie gut sie sind“, frohlockt der neu hinzugestoßene Mittelfeldmotor Robin Bilbeber.

Von Christian Roeben

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