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Fußball-C-Junioren der JSG Plesse auf Erfolgskurs in der Bezirksliga

Bei Fußball-WM „Blut geleckt“ Fußball-C-Junioren der JSG Plesse auf Erfolgskurs in der Bezirksliga

Mit einem Spitzenspiel verabschieden sich die C-Junioren-Fußballer der JSG Plesse in die Winterpause. Der Bezirksliga-Spitzenreiter empfängt am Sonnabend um 13 Uhr den Tabellendritten JFV Eichsfeld auf dem Bovender Kunstrasenplatz.

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In der C-Jugend auf Erfolgskurs: Plesses Tugay Beyazit (r.) und Michel Siegmann stürmen an die Tabellenspitze.

Quelle: Pförtner

Bovenden. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rusch ist noch ungeschlagen, lediglich ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Tuspo Petershütte am zweiten Spieltag (1:1) steht für den Aufsteiger zu Buche, sonst gab es ausnahmslos Siege für die Spielgemeinschaft der Vereine Bovender SV, SG Lenglern und RW Harste.

In den 80er Jahren haben die Nachwuchskicker dieser drei Klubs schon einmal gemeinsam gespielt, später gab es eine Trennung, ehe vor zwei Jahren der Neubeginn initiiert wurde. „Erst waren es nur Jungs aus diesen drei Vereinen, inzwischen sind auch Spieler aus Groß Ellershausen, von Sparta und von JFV West Göttingen dazugekommen“, erzählt C-Junioren-Trainer Thomas Rusch.

Er hält den Kern dieser Truppe schon seit dem G-Junioren-Alter zusammen. „Die haben 2006 bei der Fußball-WM in Deutschland Blut geleckt. Da ist aus einer Ballsportgruppe eine Fußballmannschaft geworden. Meine Frau hat mich als Trainer vorgeschlagen, die anderen Mütter waren einverstanden“, berichtet der Bovender, dessen Sohn Maurice immer noch im Team spielt.

„Wir wollen in jedem Fall auf Bezirksebene spielen“

Das größte Talent des mehrfachen Kreismeisters in der Halle und auf dem Feld hat die Mannschaft inzwischen verlassen. „Manuel Mbom war der talentierteste Spieler, den ich bislang hatte. Bis zum ersten Jahr D-Junioren war er dabei, jetzt besucht er das Internat von Werder Bremen und spielt auch für den Bundesligaverein“, sagt Rusch, der 20 Jahre in Diensten des TSV Holtensen stand und mit dem Verein bis in die Niedersachsenliga aufgestiegen ist.

Inzwischen hat der Bovender seinen Trainerschein gemacht und bei der JSG eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt, von der 15 Spieler zum älteren C-Jugend-Jahrgang 2000 gehören und im nächsten Jahr eine Altersklasse höher antreten müssen. Weil es in der JSG derzeit keine B-Jugend gibt, sind die Verantwortlichen inzwischen auf der Suche nach Alternativen.

„Wir wollen in jedem Fall auf Bezirksebene spielen und müssen die Mannschaft dann wohl in einem anderen Verein unterbringen“, sagt der 44-Jährige. Der Kader seines Teams sei in der Breite sehr gut aufgestellt. „Ich habe die Messlatte immer hoch angelegt und profitiere natürlich von den Spielern, die mal im Stützpunkttraining waren. Aber auch die, die aus unterklassigen Mannschaften kommen, haben sich sehr gut eingefügt“, lobt der Coach seine erfolgreichen Kicker.

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