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Fußball: Durch Seeburger Rückzug rettet sich aktuell Türkgücü

Kein sportlicher Kreisliga-Absteiger? Fußball: Durch Seeburger Rückzug rettet sich aktuell Türkgücü

Gibt es in der Kreisliga Süd in diesem Jahr keinen sportlichen Absteiger? Diese kuriose Konstellation ist durchaus denkbar. Nachdem der SV Seeburg in der kommenden Spielzeit mit dem SV Bernshausen fusioniert, damit auf seinen Kreisliga-Platz verzichtet und künftig in der 1. Kreisklasse an den Start gehen wird, stehen die Eichsfelder als erster Absteiger bereits fest.

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Der SV Seeburg (grüne Trikots) zieht sich aus der Kreisliga zurück.

Quelle: PH

Eichsfeld. Theoretisch würde dadurch – nach jetzigem Stand – nur das aktuelle Liga-Schlusslicht SC Hainberg II die Kreisliga Süd verlassen müssen. Der SCH hat jedoch einerseits bei fünf ausstehenden Partien lediglich fünf Punkte Rückstand auf den Vorletzten Türkgücü Münden, ist also wieder drin in der Verlosung. Andererseits könnte eine vermeintlich bittere Situation entstehen: Sollte die erste Hainberger Mannschaft aus der Bezirksliga absteigen, müsste die SCH-Reserve doch noch den Gang in die Kreisklasse antreten. „Zwei Teams eines Vereins dürfen nicht in einer Liga spielen“, sagt der Spielausschuss-Vorsitzende Klaus Henkel – es gäbe also keinen sportlichen Absteiger. Allerdings hat der SCH II dem Vernehmen nach gar nicht die personellen Möglichkeiten, in der kommenden Saison in der Kreisliga wettbewerbsfähig zu sein.

In der nächsten Saison sollen 28 Kreisligisten, aufgeteilt in zwei Staffeln, um Punkte kämpfen. Ob alle Teams, die sich sportlich für ein weiteres Kreisliga-Jahr qualifiziert haben, auch melden werden, steht noch nicht fest. Letztes Datum hierfür ist der 9. Juni. Henkel geht derzeit davon aus, dass aus dem Altkreis Göttingen mehr Vertreter kommen als aus der Nord-Staffel.

Sollte der SV Rotenberg, Fusionsverein aus der SG Rhume und dem SV Pöhlde, in die Nord-Staffel eingeteilt werden, würde der Platz, den bislang Rhume in der Süd-Liga eingenommen hat, frei werden und müsste neu besetzt werden – eventuell durch Relegationsspiele. Fest steht, dass es durch den Seeburger Rückzug nicht mehr Aufsteiger aus der Kreisklasse geben wird und Relegationsspiele ausschließlich von den Vorletzten ausgetragen werden. Nach aktuellem Stand wäre also Türkgücü gerettet, und der SC Hainberg II – Vorletzter vor Seeburg – würde eventuell ein Relegationsspiel bestreiten. Bei allen Konstrukten, die möglich sind, ist es schwer, den Überblick zu behalten. „Die Thematik ist hochkomplex“, sagt Henkel.

Von Christian Roeben

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