Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Fußball-Oberliga: Aufsteiger SVG Göttingen hat noch kein Hinrundenspiel verloren

Noch ein Spiel bis zur Sensation Fußball-Oberliga: Aufsteiger SVG Göttingen hat noch kein Hinrundenspiel verloren

Sollte die SVG Göttingen am Sonntag nicht verlieren, ist sie als Aufsteiger die gesamte Hinserie der Fußball-Oberliga ohne Niederlage geblieben. Gegner ist allerdings der Tabellenfünfte SSV Jeddeloh. Spielbeginn am Sandweg ist am Sonntag um 14 Uhr.

Voriger Artikel
Fußball-Landesliga: Göttingen 05 und SCW auswärts
Nächster Artikel
Frauenfußball: Bernshausen unglücklich

Yannik Freyberg hat in dieser Saison bereits neunmal für die SVG Göttingen getroffen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir bleiben alle auf dem Teppich, denn wir haben noch 16 Saisonspiele vor uns“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte im Rückblick auf das beinahe sensationelle 2:0 am vergangenen Wochenende bei Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg. Die Elf vom Sandweg ist damit nach wie vor Tabellenzweiter und vor allem die einzige Mannschaft der Oberliga, die noch keine einzige Pleite auf dem Konto hat.

Den Gegner des letzten Hinrundenspiels, Jeddeloh, kann Nolte allerdings schlecht einschätzen. „Sie haben zwei Klatschen in Folge gekriegt, aber eine sehr starke Offensive.“ Der SVG-Trainer meint damit zwei Heimpleiten des SSV, zuerst ein 0:4 gegen Lupo Martini, dann ein heftiges 4:8 gegen den VfL Osnabrück II. Auf der anderen Seite führt Julian Bennert mit zehn Treffern die Torschützenliste an, es folgt sein Teamkollege Kevin Oltmer mit neun Toren.

„Nach den Klatschen werden sie gegen uns wahrscheinlich etwas vorsichtiger agieren, aber vorn sind sie nach wie vor sehr gefährlich“, warnt Nolte, der auf Käschel verzichten muss: Der Verteidiger fällt mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus. Die Diagnose bei Schiller ist weitaus betrüblicher: Nach seiner langen Verletzungspause in der vergangenen Saison hat er sich gegen Lupo einen Kreuzbandriss zugezogen, der ihm eine Pause von bis zu einem Jahr beschert. „Er ist wirklich ein Pechvogel“, sagt Nolte. Zekas ist noch nicht  einsatzfähig, Burkhardt ist nach seiner gelb-roten Karte gesperrt.

Dafür sitzt Ersatztorwart Maximilian Nagels, der gegen Lupo erkrankt ausgefallen war, wieder auf der Bank. Der Spanier Vicuna, der in der jüngeren Vergangenheit öfter im Sturm eingesetzt wurde, agierte im Spitzenspiel auf der Sechser-Position, wo er seine Sache gut machte.  Wo Vicuna gegen Jeddeloh spielt oder wer die Burkhardt-Position im rechten Mittelfeld einnimmt, will Nolte allerdings noch nicht verraten. „Es sind ja Alternativen da. Ich kann beispielsweise Kaul bringen, und er ist sofort da. Mackes erfährt fünf Minuten vor dem Spiel gegen Wolfsburg, dass er für Käschel einspringen muss, und er macht seine Sache sehr gut.“

Es gebe durchaus Spieler, die gesetzt sind. Cohrs oder Hoffmann beispielsweise. Wahrscheinlich wird Nolte auch nicht auf Freyberg verzichten. Der rangiert in der Torjägerliste nämlich auch bei neun Saisontoren – und steht damit auf der To-do-Liste der gegnerischen Verteidiger.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Basketball: SC Weende vs. ASC 46
Noch mehr Fußball