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Fußball-Oberliga: Aufsteiger empfängt zum ersten Saisonspiel TB Uphusen

SVG will erneut jubeln Fußball-Oberliga: Aufsteiger empfängt zum ersten Saisonspiel TB Uphusen

Neue Liga, neues Glück, heißt es am Sonntag für die SVG Göttingen, Aufsteiger in die Fußball-Oberliga. Zum ersten Spiel empfangen die Schwarz-Weißen im Stadion am Sandweg den TB Uphusen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

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Spielt er erneut groß auf? Stephan Kaul (M.), hier beim Pokalsieg gegen Northeim, hat für Thorsten Tunkel eine „Riesen-Zukunft“.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Es wird Zeit, dass es losgeht“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte, der auf 300 bis 350 Zuschauer hofft. „Es ist eine spannende neue Liga. Wir haben alle ein etwas anderes Gefühl vor dem Start, denn wir gehören nicht zu den Favoriten, sondern kämpfen vorerst gegen den Abstieg.“

Mit Uphusen aus dem Landkreis Verden ist der Tabellenelfte der Vorsaison zu Gast. „So richtig wissen wir nicht, was uns erwartet“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. Nolte bezieht seine Informationen von seinem guten Freund Francisco Coppi, Trainer des Oberligisten Lupo Martini Wolfsburg, und von einem „Überläufer“ – in der vergangenen Woche wurde Jan-Niklas Linde verpflichtet, der noch in der Saison 2014/15 für Uphusen gespielt hat. „Durch Lindes Verpflichtung kommen wir auch an einige Infos ran“, sagt Tunkel, der jedoch dementierte, zukünftig vor jedem Spiel einen bisherigen Akteur des Gegners an den Sandweg holen zu wollen.

„Wir müssen vielleicht etwas abwartend spielen und vorsichtig sein. In keinem Fall dürfen wir ins offene Messer laufen“, warnt Nolte vor Uphusen. Zu sehr wolle man sich aber auch nicht am Gegner orientieren. „Wir haben eine motivierte Mannschaft, die drei Punkte einfahren will“, unterstreicht Tunkel. Allerdings muss Nolte auf einen Schlüsselspieler verzichten, denn der Spanier Josu Vicuna wird erst am Sonntag aus dem Urlaub zurückerwartet. „Wenn ein Spieler einer solchen Qualität fehlt, ist das immer ärgerlich“, sagt Tunkel. Auf der anderen Seite verfüge die SVG über einen ausgeglichenen Kader. Weiterhin fehlen der verletzte Tomas Zekas und Benjamin Zackenfels (Urlaub).

Die Frage des Ersatzkeepers hinter Denny Cohrs stellt sich laut Nolte als „kleines Problem“ dar. Gegen Uphusen, das im Pokal gegen den Regionalligisten Drochtersen/Assel mit 0:4 verloren hat, wird Tim Markov, Torhüter der zweiten Mannschaft, auf der Bank sitzen. Viele Kandidaten hätten zu viel Geld verlangt und eine weite Anreise gehabt. Möglicherweise werde Markov zur Dauerlösung und ein Keeper für die Reserve verpflichtet.

Weil Mackes nach seinem Urlaub ebenfalls erst mal auf der Bank Platz nimmt, ergänzt Käschel (35 Jahre alt) auf der linken Seite die routinierte Abwehr mit Burkhardt, Hoffmann (37) und Gehrke. Ob Linde gegen seinen alten Verein zum Einsatz kommt, steht demgegenüber noch nicht fest: „Ich weiß schon, was ich an ihm habe, er ist vor allem auf den Außenpositionen sehr stark“, sagt Nolte. Es gebe keine Garantie für einen Einsatz, dieser sei aber auch nicht ausgeschlossen.

Von Eduard Warda

„Letztendlich ein ganz normales Spiel“

Göttingen. Kein anderer Fußballer der SVG dürfte den ersten Gegner in der Oberligasaison besser kennen als Jan-Niklas Linde. Schließlich ist der Neuzugang der Schwarz-Weißen die vergangenen beiden Spielzeiten für TB Uphusen aufgelaufen.

Damit die SVG optimal eingestellt ist, werde Linde mit seinem neuen Coach Knut Nolte „mit Sicherheit noch einmal sprechen. Vielleicht kann ich ihm den einen oder anderen Tipp geben“, sagt der 26-Jährige, der aber zugleich betont: „In Uphusen hat sich eine ganze Menge verändert“.

Bei der SVG hat Linde erst am Mittwoch und am Freitag mittrainiert, weshalb sein Einsatz fraglich ist. Zwar kenne der oberligaerfahrene Offensivspieler sein neues Team noch nicht perfekt, ist sich in einer Sache aber sicher: „Das ist auf jeden Fall eine coole Truppe.“

Gewissermaßen holt Linde mit der SVG aktuell das nach, was er 2009 berufsbedingt nicht erleben durfte: Denn damals stieg er mit der Sandweg-Elf in die Oberliga auf, musste dann jedoch in den Norden ziehen. Erst kürzlich führte ihn seine Ausbildung bei Otto Bock in Duderstadt zurück in seine Geburtsstadt Göttingen.

Dass Linde am Sonntag spielberechtigt ist, haben er und die SVG dem Entgegenkommen und der Freigabe des Gegners Uphusen zu verdanken. Dennoch sagt Linde: „Falls ich spiele, werde ich auf jeden Fall alles geben. Letztendlich ist es ein ganz normales Spiel.“ th

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