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Fußball im Eichsfeld: Weniger Gegentore sind das Ziel

Trio startet am Sonntag in die Rückrunde Fußball im Eichsfeld: Weniger Gegentore sind das Ziel

Am Sonntag geht es für das Eichsfelder Fußball-Bezirksliga-Trio endlich wieder um Meisterschaftspunkte – wenn es das Wetter denn zulässt. Die besten Aussichten, tatsächlich auflaufen zu können, hat der SV Germania Breitenberg, denn Auswärtsgegner Sparta Göttingen verfügt über einen Kunstrasenplatz.

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Können endlich wieder um Meisterschaftspunkte kämpfen: der Breitenberger Mateusz Wolanski (2.v.l.) und Bilshausens Jonas Jüttner.

Quelle: HS

Eichsfeld. Auf der Kippe steht hingegen die Partie des SV BW Bilshausen bei der SG Lenglern sowie das Spiel der SG Bergdörfer bei Tuspo Weser Gimte. Alle Partien beginnen um 15 Uhr. Das Tageblatt hat die Trainer des Trios vorab zu Einschätzungen, Prognosen und Zielen für die Rückrunde befragt.

Von Christian Roeben

SG Bergdörfer

Dieter Bilbebger

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Wie lief die Vorbereitung?
In den zurückliegenden fünf Wochen spielten und trainierten die Mannschaft von Trainer Dieter Bilbebger sowohl auf Rasen als auch auf Kunstrasen, absolvierte ein zusätzliches Wochenend-Kurztrainingslager. „Wir haben das Optimale rausgeholt“, findet Bilbeber. Mittelfeldspieler Jens Ringling fällt jedoch mit einer Kapselverletzng im Fuß in den kommenden Wochen aus. Dafür haben Florian Ringling und Valentin Jäkel wieder mit dem Lauftraining begonnen und stehen zumindest mittelfristig wieder zur Verfügung.
Welche Erkenntnisse lieferten die Testspiele?
Das 1:4 gegen Sülbeck/Immensen war dem vorausgegangenen Kurz-Trainingslager geschuldet. „Da war der Akku leer“, erklärt Bilbeber. Beim 1:1 gegen starke Hagenberger hätte sein Team „gut dagegen gehalten“. problemlos wurden Heiligenstadt II (5:1) und Seeburg (6:1) besiegt. „Aufgrund der Verletzungen musste ich flexibel aufstellen. Viele Spieler kamen auf ungewohnten Positionen zum Einsatz, haben das aber gut gemacht“, lobt der SG-Coach.
In welchen Bereichen besteht Verbesserungsbedarf?
Auf die Bergdörfer-Offensive ist Verlass. Bisher traf der Achte in jedem Spiel mindestens einmal. Mit 34 Gegentreffern kassierte man jedoch auch die Viertmeisten der Liga. „Dort gilt es, den Hebel anzusetzen und die Anzahl der Gegentore zu minimieren“, fordert Bilbeber.
Wie lautet das Ziel für die Rückrunde?
Wenn wir die Saison mit dem derzeitigen achten Platz abschließen, dann bin ich zufrieden“, verrät Bilbeber. In der Hinserie hätten zu viele individuelle Aussetzer zu Gegentoren geführt. „Ich glaube aber, dass wir jetzt gefestigter sind“, versichert der erfahrene sportliche Verantwortungsträger.

 

SV BW Bilshausen
Jan-Hendrik Diederich (rechts)

Jan-Hendrik Diederich (rechts)

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Wie lief die Vorbereitung?
Kurz, aber knackig – erst vor rund vier Wochen bat Jan-Hendrik Diederich seine Akteure erstmals zum Training. Dabei wurde die Kondition nicht nur durch Laufeinheiten verbessert, auch Aqua-Jogging und Spinning standen auf dem Plan.

Welche Erkenntnisse lieferten die Testspiele?
Quantitativ war das Freundschaftsspiel-Programm der Blau-Weißen recht überschaubar. Nur drei Partien standen auf der Winterpausen-Agenda. Dem 8:0-Sieg gegen den VfL Olympia Duderstadt folgte ein 0:0 gegen Kreisliga-Tabellenführer Hagenberg und ein 5:2 gegen die SG Rhume. „Gegen Hagenberg war die Chancenverwertung zwar nicht gut, aber mit der Spielkontrolle und dem Verhalten bei eigenem Ballbesitz war ich vor allem in der ersten Halbzeit sehr zufrieden“, lobte Diederich. „Der Ball läuft schon ganz gut, die Sicherheit kommt mit den nun anstehenden Spielen.“

In welchen Bereichen besteht Verbesserungsbedarf?
„Wenn wir es hinbekommen, unsere offensive Spielweise beizubehalten, aber dabei etwas kompakter stehen und weniger Treffer zulassen, dann werden wir unseren Tabellenplatz zumindest halten können“, ist sich Diederich sicher.

Wie lautet das Ziel für die Rückrunde?
 Den vierten Platz will Diederich auch nach der letzten Partie innehaben – mindestens. „Wenn wir weiter so Fußball spielen, sehe ich keinen Grund, warum wir abstürzen sollten“,  sagt er.

 

SV Germania Breitenberg
Timo Friedrichs

Timo Friedrichs

Quelle:
 

Wie lief die Vorbereitung?
Seit Anfang Februar arbeitete Spielertrainer Timo Friedrichs mit seinen Jungs sowohl an der Kondition als auch am Spielerischen. „Beides ist gut gelungen“, lobt Friedrichs. Ärgerlich sind die Verletzungen von Argjend Sulemanaj (Syndesmoseband) und Benjamin Nolte (Patellsasehne).
Welche Erkenntnisse lieferten die Testspiele?
Gleich sechs Gegner forderte die Germania zu freundschaftlichen Duellen heraus. Dabei setzte es nur gegen Oberligist Göttingen 05 (1:4) und Landesligist Landolfshausen (1:2) Niederlagen. Erfolge gab es hingegen gegen den SC Eichsfeld (5:0), Dransfeld (6:4), Siemerode (3:1) und den TSV Nesselröden (6:0). Besonders offensiv trumpfte Breitenberg auf. „Wir haben uns ein fußballerisches und taktisches Verhalten erspielt, wie ich es mir gewünscht habe“, lobt Friedrichs.
In welchen Bereichen besteht Verbesserungsbedarf?
„Wir müssen in der defensiven Disziplin zulegen“, weiß Timo Friedrichs, denn die Anzahl der Gegentore – bislang sind es 31 – ist für den Spielertrainer „zu hoch“. Gelingt das, ist Friedrichs optimistisch, schon am Sonntag bei Sparta Göttingen zumindest einen Zähler einfahren zu können, denn „offensiv sind wir gut. Hinten muss bei uns aber öfter die Null stehen.“

Wie lautet das Ziel für die Rückrunde?
Möglichst schnell punkten, um die abstiegsgefährdete Region frühzeitig zu verlassen, das strebt Friedrichs mit seinem Team an. „Wir müssen unsere Qualität auf den Platz bringen, um uns rechtzeitig etwas Luft zu verschaffen und ein ruhiges Saisonende zu erleben“, fordert er. „Ob wir dann dann am Ende Achter, Zehnter oder Zwölfter werden, ist nicht so entscheidend.“

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