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Geschwister-Scholl-Gesamtschüler interviewen Fußballstars

Sparkasse & VGH-Cup Geschwister-Scholl-Gesamtschüler interviewen Fußballstars

Der Sparkasse & VGH-Cup, das internationale Hallenfußballturnier für A-Junioren in der Lokhalle, sorgt für eine praxisnahe Ausbildung: Gerrit Nothnick, Leon Deibert und Deniz Sengül, bisher Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Göttingen (GSG), verstärken seit zwei Jahren das Medienteam des Cup-Veranstalters Fest GmbH und gewinnen dadurch Einblicke in journalistische Abläufe.

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Profitieren von der Kooperation der Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit dem Lokhallen-Cup: Gerrit Nothnick, Leon Deibert und Deniz Sengül.

Quelle: GSG

Göttingen. Das bestandene Abitur der drei haben jetzt die Schule und der Cup-Ausrichter zum Anlass genommen, um auf die zweijährige Kooperation, die fortgesetzt und ausgebaut werden soll, zurückzublicken.

 
Zwar will keiner der drei Schüler später einmal Journalist werden. Aber von Arbeitswelt und Management-Alltag konnten sie sich in den bisherigen zwei Jahren durchaus ein Bild machen. „Der Zeitdruck und der psychische Druck ist schon enorm“, berichtete der 20-jährige Deibert. Als Fußballfans wähnten sich die Schüler auf er Sonnenseite des Lebens, als sie erfuhren, dass sie Video-Interviews mit Profis drehen sollten. Dabei hatten sie unter anderem Jan Rosenthal, Mike Hanke und Trainer Mirko Slomka am Mikrofon. „Es war ein Abenteuer“, sagte Nothnick.

 
„Das Projekt hat das eigenständige Arbeiten gefördert, und die Schule konnte ein ehrenamtlich organisiertes Turnier mit internationaler Strahlkraft unterstützen, das das Profil Göttingens als sportfreundliche Stadt unterstreicht“, sagte Schulleiter Tom Wedrins. Wie auch Oberstufenleiterin Barbara Braune hob Wedrins den großen Praxisbezug hervor. Oliver Aha, Fachbereichsleiter Sport, wies darauf hin, dass insbesondere in neuen Berufsfeldern des Sports ein Netzwerk und Praktika wertvoll sind.

 
Den Live-Ticker bedienen, für das Hallenmagazin Porträts der Teilnehmer schreiben, Videos schneiden – das alles gehörte zum Tätigkeitsfeld der Schüler. Die angehenden Studenten werden ihre Arbeit beim Cup als Nebenjob fortführen und zugleich die nächste Generation von GSG-Praktikanten einarbeiten. Es wartet jede Menge Arbeit. So soll das Livestreaming des Turniers auf drei Tage ausgeweitet und ein regelrechtes Turnier-TV auf die Beine gestellt werden, wie Fest-Geschäftsführer Lutz Renneberg betonte. Als Gegenleistung werden bei Bedarf über Cup-Sponsoren Betriebspraktika vermittelt, aber auch das Zeugnis bringt die GSG-Schüler schon weiter. Und schließlich gibt es noch einen schulischen Nutzen: „Es war eine direkte Rückwirkung auf die Deutsch-Noten zu beobachten“, berichtete Braune.

Von Eduard Warda

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