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Göttingen 05-Jugend ist angriffslustig

Juniorenfußball Göttingen 05-Jugend ist angriffslustig

Sie ist breit aufgestellt: die Jugendabteilung des 1. SC 05. In der anstehenden Saison gehen 130 Fußballer in sieben Teams auf Punktejagd – von der Niedersachsen- bis zur Kreisliga. Der Leistungsgedanke steht im Vordergrund.

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Gut aufgestellt; die A-Junioren des 1. SC 05 mit ihrem Trainer Jan-Philipp Brömsen (obere Reihe links).

Quelle: SPF

Göttingen. „Im Radius von 50 Kilometern sind wir bei den Jahrgangs-Leistungsmannschaften führend“, sagt Thorsten Richter, der im 05-Vorstand zuständig für die Finanzen ist, sich aber auch um die Belange der Jugendabteilung kümmert. „Hessen Kassel ist der einzige vergleichbare Verein in der Region, außer dass wir auch über eine zweite A-Juniorenmannschaft verfügen. Aber natürlich ist Kassel bei den jüngeren Jahrgängen ab der C-Jugend breiter aufgestellt.“ Der 1. SC 05 sieht sich im südniedersächsischen Leistungsfußball durchaus als Platzhirsch.

 
Damit das so bleibt, verfolgt der Klub die Idee, in jedem Jahrgang eine ambitionierte Leistungsmannschaft zu haben. So rücken etwa B-Junioren, die nicht den Sprung in die erste Mannschaft schaffen, in das zweite A-Juniorenteam auf.
Die sogenannte A II spielt genauso wie die B II und die C II in der Bezirksliga. Eine D-Juniorenmannschaft ist in der Kreisliga zu Hause. Prunkstücke sind aber die A- und B-Junioren in der Niedersachsenliga. „Wir haben aber nicht nur den Fokus auf den Niedersachensligateams, sondern wir verstehen uns als lebendes System“, sagt Richter. „Alle Mannschaften sind in der kommenden Saison in der Lage, einen gesunden Mittelfeldplatz zu erreichen, einige könnten sogar weiter oben anklopfen.“

 
Der 1. SC 05 setzt auf ein qualifiziertes Trainer- und Betreuerteam. So verfügt der Klub für den Jugendbereich über neun lizensierte Trainer. „Wir sind schon sehr gut aufgestellt, auf diesem Niveau aber auch deutlich teurer als ein Breitensportverein“, sagt der 50-Jährige.

 
So gibt es naturgemäß im finanziellen Bereich auch Verbesserungsbedarf. „Die Trainer erhalten eine Aufwandsentschädigung, und die Fahrtkosten sind natürlich auch nicht ohne“, so Richter. „Noch mehr Unterstützung wäre natürlich ein riesengroßer Wunsch.“ Mittelfristiges Ziel ist auch, das 05-Vereinsleben zu fördern. „Aber da müssen wir Geduld haben.“ Erste Schritte sind getan. So kümmern sich die Torhüter der ersten Mannschaft, Clemens Zöllner und Robin Windel, um die Ausbildung der Nachwuchskeeper.

 
„Der Klub soll zu einem organischen Gebilde werden. Das ist unsere Perspektive“, sagt Richter. Kooperationen sind zunächst nicht vorgesehen: „Wir sind ein eigenständiger Verein und wollen unseren Weg auch eigenständig gehen.“

 

Von Eduard Warda

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