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Göttingen-05-Trainer Oliver Hille will für Optimismus sorgen

Portwich erhält Verstärkung Göttingen-05-Trainer Oliver Hille will für Optimismus sorgen

Ein Trainerduo soll den Fußball-Landesligisten 1. SC 05 aus dem Tabellenkeller holen – der bisherige Assistent Phillip Portwich und Oliver Hille. „Ich glaube, das ist eine wirklich gute Kombination“, sagt Hille im Tageblatt-Gespräch.

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Phillip Portwich, bis zum Rücktritt von Arunas Zekas dessen Assistent, bildet zukünftig mit Oliver Hille das 05-Trainerduo.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir sind vom Typ her unterschiedlich. Wir müssen uns zunächst einmal austauschen und die Situation analysieren“, unterstreicht der Göttinger Rechtsanwalt, der mit 52 Jahren exakt doppelt so alt ist wie der 26-jährige Portwich.

Der Altersunterschied habe bei den Überlegungen des 05-Vorstandes sicherlich eine Rolle gespielt, sagt Hille.

Zum ersten Mal haben er und Portwich am Dienstagabend das Training geleitet. „Wir haben eine unterschiedliche Herangehensweise, sind aber inhaltlich komplett auf einer Linie“, berichtet Portwich, der früh Hille ins Gespräch gebracht hat. „Das, was wir wollen, ist absolut das Gleiche.“

Hille räumt freimütig ein, dass seine Trainer-Biografie „nicht besonders herrenbelastet“ sei – beim SC Hainberg hat er sich vor allem um die Belange der Juniorenteams gekümmert. Ausnahme: In der Rückrunde 2013/14 hat er die zweite Herrenmannschaft trainiert und in der vergangenen Saison nach dem Aufstieg des Reserve-Trainers Dennis Erkner zum Coach der ersten Mannschaft dort „noch mal an der Seitenlinie gestanden“.

Im Sommer wechselte er dann zum 1. SC 05, wo er zusammen mit Fabian Claus die U 15 übernahm. So lange kein Nachfolger für ihn gefunden ist, will er Claus noch unterstützen.

Erste „Zielvorstellung“ beim 05-Landesligateam ist für Hille, der einige Spieler noch aus dem Juniorenbereich kennt, „hinten mal zu Null zu spielen“. Ein anderer Hebel sei, den Akteuren wieder die „Freude am Spiel“ näher zu bringen, sie zu Optimisten zu machen. „Die Spieler müssen den Kopf wieder klar kriegen, realisieren, dass sie gute Fußballer sind und keine zögerlichen Fragesteller, die vielleicht in den letzten Jahren auch zu oft verloren haben.“

05 habe in der vergangenen Saison früh als Absteiger aus der Oberliga festgestanden. „Die Spieler haben einfach lange Zeit nicht eine Situation erlebt, in der sie gewinnen mussten, in der sich zeigen musste, wer der Bessere ist.“

Voraussetzung für den Erfolg sei einfach auch, positive Erfahrungen zu sammeln – unter anderem darum wird es auch am Donnerstag gehen, wenn die 2:3-Niederlage gegen das Schlusslicht SC Gitter aufgearbeitet wird. „Es kann nicht sein, dass es dem Team nicht gelingt, eine 2:1-Führung zu halten“, stellt Hille klar.

„Wir wollen, dass sich beim Team über die Freude am Spiel der Erfolg einstellt“, sagt der neue Mann auf der 05-Trainerbank. „Die Spieler sollen sagen: Es ist geiles Wetter, ich spiele Fußball. Super!“

Von Eduard Warda

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