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Göttingen 05-Trainer Wagenknecht liebäugelt mit Libero

Hildesheimer Defensive sicherer machen Göttingen 05-Trainer Wagenknecht liebäugelt mit Libero

Für den Fußball-Oberligisten 1. SC 05 kommt es ganz dick: Zwar absolviert das Göttinger Schlusslicht am Sonnabend um 14 Uhr sein zweites Heimspiel hintereinander, doch mit dem Tabellendritten VfV Borussia Hildesheim tritt die mit Abstand auswärtsstärkste Mannschaft im Jahnstadion an.

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05-Neuzugang Souleiman Souleiman (r.), hier robust gegen Lupo Martini Wolfsburg, stand gegen Rotenburg in der Startelf.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Erst am vergangenen Wochenende siegte das Team von Jürgen Stoffregen beim Tabellenzehnten Uelzen glatt mit 3:0 und schraubte damit seine Auswärtsbilanz auf sieben Siege und ein Unentschieden.

„Ein Punkt wäre schon ein Erfolg, aber für uns geht es primär darum, ein gutes Spiel zu machen“, sagt 05-Trainer Martin Wagenknecht nach der verheerenden 1:5-Heimklatsche gegen den Vorletzten Rotenburg.

„Es ist mit Sicherheit nicht so, dass die Spieler ein Motivationsproblem haben“, stellt Wagenknecht mit dem Abstand von einigen Tagen klar. „Das sah vielleicht so aus“, sagt er im Hinblick auf eine entsprechende Kritik und einen offenen Brief der Fans, „aber bei dem einen oder anderen war einfach die Qualität nicht da“ . Akteure wie Huseini oder Steinhauer, die nicht mehr dabei sind oder seit längerer Zeit fehlen, hätten sich „nie mit dem Verein identifiziert, aber die jüngeren Spieler tun dies natürlich“.  

„Ihn sehe ich nicht unbedingt auf der Innenverteidiger-Position“

Ansetzen will Wagenknecht vor allem bei der Abwehr, die sich in den ersten 30 Minuten mehrmals überrennen ließ. „Ich muss überlegen, ob wir aus der hinteren Viererkette nicht zur Absicherung einen Spieler tiefer stellen, so Libero-mäßig.“ Wer dies sein könnte, müsse er sich noch überlegen. Pampe als Kandidat fällt nach dem Rotenburg-Spiel wohl raus.

„Ihn sehe ich nicht unbedingt auf der Innenverteidiger-Position“, sagt Wagenknecht, den angesichts der Personalmisere im Defensivbereich vor allem ärgert, dass die Neuzugänge aus Spanien und Italien – beides Innenverteidiger, die in Göttingen studieren – noch nicht spielberechtigt sind.

Ludwig ist wieder dabei, und hinter Winnersbach, der nach wie vor Hüftprobleme hat, steht nur noch ein kleines Fragezeichen. Der Einsatz von Daniel Washausen, der in in Marburg studiert, bleibt dagegen eine Ausnahme. „Das war sehr ehrenwert, ist aber für ihn natürlich kein Zustand“, sagt Wagenknecht.

Er ist wichtig für die Mannschaft

Neben Kapitän  Burkhardt (noch drei Spiele Rotsperre) fehlt auch Keeper Grujo, der sich gegen den RSV beim Abwehrversuch in der 2. Minute eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hat. Alternativ steht Ersatztorwart Theune bereit, während A-Junior Klotzsch auf der Bank sitzt. „Oder umgekehrt“, sagt der 05-Trainer.

A-Junioren stehen ihm wieder reichlich zur Verfügung, schließlich ist die U 19 im Gegensatz zum vergangenen Wochenende, als laut Wagenknecht zwischen ihm und U-19-Coach Arunas Zekas „die Drähte glühten“, spielfrei. „Zukünftig muss einer entscheiden, damit sich die Trainer untereinander nicht madig machen“, fordert wie bereits Zekas nun auch der Herren-Trainer.

Freiwillige Extra-Schichten im Training fährt Dogan. „Er ist wichtig für die Mannschaft, hat eine 100-prozentige Einstellung“, schwärmt Wagenknecht. Er hofft auf einen Kurzeinsatz des Mittelfeldakteurs. Dogan, sagt der Trainer, sei ein Vorbild für die anderen Spieler.

Von Eduard Warda

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