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Göttinger Fußballprofi blickt auf Lokhallen-Triumph zurück

Grimaldi führte Mainz 2010 zum Sieg Göttinger Fußballprofi blickt auf Lokhallen-Triumph zurück

Mannschaften des FSV Mainz 05 gehören beim Sparkasse & VGH-Cup in der Lokhalle traditionell zu den beliebteren. Doch 2010 wurde das Normalmaß gesprengt, und das hatte einen guten Grund: Adriano Grimaldi. Der Spross einer Göttinger Familie, die in der Innenstadt ein italienisches Restaurant betreibt, lief damals für Mainz auf – und gewann schließlich zur Freude der Zuschauer das Hallenfußballturnier für A-Juniorenteams.

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Der Göttinger Adriano Grimaldi (2. v. r.) feiert 2010 zusammen mit seinen Mainzer Mitspielern den Sieg in der Lokhalle.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die 26. Auflage vom 8. bis 11 Januar in der Lokhalle kann der 23-Jährige nicht vor Ort verfolgen, weil er sich mit seinem Klub, dem Zweitligisten 1. FC Heidenheim, auf die Rückrunde vorbereitet.

„Ich spielte eigentlich für das U-23-Team von Mainz und hatte meinen ersten Bundesliga-Einsatz hinter mir“, sagt Grimaldi im Rückblick. „Ich war kurz verletzt und bereitete mich in Göttingen auf die Rückrunde vor. Und weil ich in Göttingen war, fragte ich einfach, ob ich mitspielen kann.“

Zwar war es bereits seine vierte Teilnahme am Cup, weil er bereits mit Hannover 96 und dem SCW aufgelaufen war. „Aber diesmal war ich richtig heiß. Meine Familie war da, ich habe gegen meine Freunde gespielt, und es war einfach geil“, berichtet Grimaldi im Telefonat mit dem Tageblatt.

Das Lokhallen-Tunier sei für junge Spieler eine wertvolle Erfahrung und eine große Chance, findet der Stürmer: „Man hat gute Gegner und die Chance, sich bei einem großen Klub vorzustellen, weil viele Trainer in der Halle sind, die draufschauen. Gerade für regionale Spieler ist es eine gute Plattform.“

Diese hat Grimaldi damals genutzt, war zuletzt beim VfL Osnabrück Publikumsliebling, bevor er im Sommer in Heidenheim einen Vertrag bis 2017 unterschrieb. „Ich fühle mich absolut wohl. Es ist eine kleine Stadt, und man ist voll auf Fußball fokussiert“, sagt er.

Die Mainzer reisen diesmal mit der Empfehlung an, nach der Hinrunde der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest in der Tabelle vier Punkte vor dem FC Bayern München zu rangieren: Mainz ist nach 14 Spielen hinter der TSG Hoffenheim Tabellenzweiter.

In der Lokhalle schafften es die FSVer drei Jahre nach dem Triumph 2010 im Januar 2013 ins Halbfinale. Beim vergangenen Turnier ereilte sie dagegen das Aus bereits in der Zwischenrundenphase – nach Niederlagen gegen Fulham (0:2) und den späteren Turniersieger Austria Wien (1:2).

Fulham ist diesmal Gruppengegner, genau wie Leverkusen Heiligenstadt, Rhume/Oder, Hainberg und 1. SC 05. Sollte es mit dem Finaleinzug oder sogar mehr klappen, dürften die beliebten Mainzer erneut mit langanhaltendem Beifall des Publikums rechnen. Ein Jubelsturm wie bei Grimaldis Husarenritt bleibt aber wohl einmalig.

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