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Göttinger Fußballtalent Pauline Bremer trifft mit DFB-Elf auf Schweden

„Versuche, alles mitzunehmen, was geht“ Göttinger Fußballtalent Pauline Bremer trifft mit DFB-Elf auf Schweden

Bundestrainerin Silvia Neid setzt auf die Fußballkünste der gebürtigen Göttingerin Pauline Bremer: Das wurde im Testspiel gegen Frankreich, dem Aufgalopp der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in die WM-Vorbereitung, deutlich.

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Pauline Bremer (l.), hier im Viertelfinalspiel der U-20-WM gegen Kanada, macht sich Hoffnungen auf ihren dritten Länderspieleinsatz.

Quelle: afp

Göttingen. Zwar ging die Partie in Offenbach etwas überraschend mit 0:2 verloren, doch war Bremer die einzige der drei deutschen U-20-Weltmeisterinnen im Kader, die eingewechselt wurde – in der Halbzeit für Fatmire Alushi, geborene Bajramaj. Für Bremer, die bereits am Mittwoch im nächsten Testspiel mit der DFB-Elf im schwedischen Örebro gegen Schweden antritt (18 Uhr/live in der ARD), war es der zweite Einsatz in der Frauen-Nationalmannschaft überhaupt.

„Das Spiel hatte ein hohes Niveau, und Frankreich war echt stark“, sagt die 18-Jährige im Gespräch mit dem Tageblatt, bereits auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens im Flieger nach Schweden sitzend. Das deutsche Team, war ihr Eindruck, habe als Mannschaft „nicht so ins Spiel gefunden“. Es sei nicht die beste Partie der Deutschen gewesen, „aber wir müssen aus den Fehlern lernen“.

Bremer befindet sich nach dem furiosen Einstand im Frühjahr gegen Slowenien, als sie an ihrem 18. Geburtstag im WM-Qualifikationsspiel von Bundestrainerin Neid eingewechselt wurde und ihre Länderspielpremiere feierte, zum zweiten Mal im Kreis der DFB-Elf. „Es könnte nicht besser sein“, sagt die ehemalige SVG-Spielerin über ihre Erfahrungen in den vergangenen Tagen mit dem vorläufigen Höhepunkt, der Einwechslung im Spiel gegen Frankreich.

Auch die Medien werden verstärkt aufmerksam auf das Göttinger Fußballtalent – insbesondere die Potsdamer Presse widmet ihr Berichte, schließlich spielt sie für den Bundesligisten Turbine Potsdam. So stellten die Potsdamer Neuesten Nachrichten einem Porträt der 18-jährigen Hobbymusikerin die Überschrift „Virtuos an Ball und Cello“ voran.

Dem Spiel gegen Schweden blickt Bremer optimistisch entgegen. „Im Training läuft es ganz gut, es macht sehr viel Spaß“, sagt sie. „Ob ich letztendlich spielen werden, weiß ich noch nicht. Es sitzen ja auch viele andere auf der Bank.“ Sie wolle jedoch versuchen, bei der Nationalmannschaft „alles mitzunehmen, was geht“.

Von Eduard Warda

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