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Göttingerin Bremer schießt Potsdam ins Viertelfinale des DFB-Pokals

Bremers nächster Streich Göttingerin Bremer schießt Potsdam ins Viertelfinale des DFB-Pokals

Die Erfolgsserie des Göttinger Nachwuchsstars Pauline Bremer hält an: Nachdem die 18-jährige Jungfußballerin in der vergangenen Woche ihre Nationalelf-Einsätze zwei und drei absolviert hat, schoss sie jetzt ihren Verein, den Fußball-Bundesligisten Turbine Potsdam, fast im Alleingang ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

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Dreifache Torschützin: Pauline Bremer, hier mit ihrem Vater Philipp beim Empfang in Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Beim 4:0 (2:0) gegen das Bundesliga-Schlusslicht Herforder SV holte die Stürmerin den Strafstoß zur Führung heraus und schoss die restlichen drei Treffer gleich selbst.

„Ich habe richtig gute Pässe bekommen. Es war vor allem auch eine gute Teamleistung“, sagt Bremer am Tag danach gegenüber dem Tageblatt. War sie in der Vergangenheit oftmals im offensiven Mittelfeld eingesetzt worden, lief sie gegen Herford wie auch in der Nationalmannschaft als Angriffsspitze auf. Bis auf die Abwehr fühle sie sich „überall wohl, auch im Mittelfeld. Ich spiele überall gern“, sagt Bremer.

In Schweden war Bremer in der vergangenen Woche eine Viertelstunde vor Spielende beim Stand von 0:1 eingewechselt worden. Sie hatte gleich in ihrer ersten Szene Anteil am Ausgleich, als sie sich in die Freistoßmauer mogelte und im richtigen Moment duckte.

„Das war eine Variante, die angedacht gewesen ist“, bestätigt die 18-Jährige. Zwei Testspiele der DFB-Elf, zwei Einsätze: „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Trainerin mit das Vertrauen geschenkt hat“, sagt Bremer.

Das nächste Spiel der deutschen Elf steht am 23. November im Wembley-Stadion gegen England an. „Ich hoffe, eingeladen zu werden“, unterstreicht die ehemalige SVG-Spielerin. Bleibt sie verletzungsfrei, dürfte an ihr kaum ein Weg vorbei führen – auch hinsichtlich einer Nominierung für den Kader der Weltmeisterschaft in Kanada im nächsten Jahr.

Das Land ist für Bremer ein gutes Omen, hat sie hier doch in diesem Jahr bereits den WM-Titel bei den U-20-Juniorinnen geholt.

Doch zunächst einmal steht die Bundesliga im Vordergrund, und zur Schule geht sie auch noch. Allerdings lernt sie in einem sogenannten „Streckungssystem“, in dem das letzte Jahr vor dem Abitur auf zwei Jahre gedehnt wird. „Das klappt ganz gut, dadurch habe ich nicht so viel Unterricht“, sagt Bremer.

Am Sonnabend um 12 Uhr heißt der Gegner im Auswärtsspiel Bayer Leverkusen. Nach einer Misserfolgsserie sei das 4:0 gegen Herford „ein guter Anfang“, findet die 18-Jährige. Gegen Leverkusen könne das Team darauf aufbauen. Voraussetzung sei aber bedingungsloser Einsatz: „Man muss immer 100 Prozent geben.“

Von Eduard Warda

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