Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Grone triumphiert in Adelebsen

26. Günther-Brosenne-Turnier Grone triumphiert in Adelebsen

FC Grone heißt der Sieger des 26. Günther-Brosenne-Turniers in der Adelebser Sporthalle. Der Bezirksligist setzte sich am Sonntag beim Hallenfußballspektakel im Finale mit 6:2 gegen den Eichsfelder Kreisligisten TSV Seulingen durch.

Voriger Artikel
Hallenfußball-Künste gefragt
Nächster Artikel
Leunig im Krankenhaus, 05 Vierter,

Da ist das Ding! Die Spieler des FC Grone mit Torschützenkönig Rinor Murati (rechts) freuen sich über den Sieg beim Günther-Brosenne-Turnier in Adelebsen.

Quelle: Pförtner

Adelebsen. Den dritten Platz sicherte sich der Lokalmatador FC Lindenberg-Adelebsen (ebenfalls Kreisliga) durch einen 4:0-Erfolg gegen den Landesligisten 1. SC 05. Zuvor hatte 05 im Halbfinale mit 0:1 gegen die Seulinger den Kürzeren gezogen. Der FC Grone hingegen schlug souverän den FCLA mit 5:1.

 
Den Gronern spielte im Finale in die Karten, dass die ersten beiden Schüsse aufs Seulinger Tor saßen: die von Oliver Waas und Tobias Schütte. Der Anschlusstreffer von Tim Krellmann sorgte noch einmal für Hoffnung im TSV-Lager, die jedoch durch das zweite Tor von Schütte zunichte gemacht wurde. Für die endgültige Entscheidung bedurfte es eines Fehlpasses von Ali Karakaya, den Linus Grund eiskalt nutzte.

 
Kuriosität am Rande: Gerade als die Hallensprecherin nach dem Treffer von Özkan Beyazit zum 2:4 verkündete, dass „Ötze“ und der Groner Rinor Murati nun mit jeweils zehn Turniertreffern gleichauf liegen, schoss Murati das 5:2 – und heimste damit für elf Treffer die Torjägerkanone ein. „Das war nicht Absicht, eher Zufall“, sagte Murati später grinsend. Den Endstand zum 6:2 stellte Jabril Jamal her.

 
„Wir hatten uns vorgenommen, besser zu verteidigen, und das ist uns im Halbfinale und Finale auch gelungen“, sagte ein zufriedener FC-Trainer Jelle Brinkwerth. „Dass wir es so souverän schaffen, hätte ich nicht gedacht. Kompliment an die Mannschaft: Sie hat sich den besten Fußball für den Schluss aufgehoben.“

 
Der ehemalige FCLA-Spieler Waas empfand den Sieg als „schönen Erfolg“, zumal er es mit Lindenberg-Adelebsen lange Zeit vergeblich versucht habe. Ercan Beyazit, Trainer des TSV Seulingen, zollte dem FC Respekt: „Grone hat verdient gewonnen. Uns haben gegen Ende ein wenig die Kräfte verlassen.“ Die Trophäe für den besten Torwart heimste Eike Will von Grün-Weiß Hagenberg ein.

 
Während Grone sein Halbfinale durch eine Jamal-Show – der Angreifer markierte die ersten drei Groner Treffer – locker gewann, nutzte 05 gegen Seulingen seine Chancen nicht. Das Tor für Seulingen markierte Krellmann, der dabei von Karakaya sehenswert bedient wurde.

 
In der Gruppenphase der Endrunde hatte Cupverteidiger Lenglern seine Chancen durch ein 1:1 gegen Hagenberg verspielt – fürs Halbfinale hätte es ein Sieg sein müssen. 05 profitierte durch einen Weitschusstreffer von Dogan 25 Sekunden vor Schluss zum 3:2 gegen den FCLA. Unschöner Höhepunkt: die Partie Türkgücü gegen Seulingen mit Mündener Spielern, die alle Register zogen, und einem überforderten Schiedsrichter. Resultat waren Handgreiflichkeiten, Zwei-Minuten-Strafen und Rudelbildung während und nach dem Spiel, das kurz vor dem Abbruch stand.

 
An allen drei Tagen wurde das Turnier von 420 Zuschauern verfolgt – eine Resonanz, mit der Anja Nickel, Vorsitzende des Veranstalters TSV Adelebsen, sehr zufrieden war. Am Finaltag war die Tribüne sogar brechend voll. „Außerdem fand ich schön, dass viele junge Leute in der Turnierleitung mitgemacht haben. Das ist wichtige ehrenamtliche Arbeit“, so Nickel.

 

Ergebnisse

Liveblog zum Nachlesen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Basketball: SC Weende vs. ASC 46
Noch mehr Fußball