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Gute Laune der SVG Göttingen schon meisterlich

Oberliga Gute Laune der SVG Göttingen schon meisterlich

Geht die SVG, Aufsteiger in die Fußball-Oberliga, genauso entspannt in die Saison, wie sie sich am Sonnabend bei der Mannschaftsvorstellung im heimischen Stadion am Sandweg präsentiert hat, dürfte einer erfolgreichen Spielzeit nichts im Wege stehen.

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Mit dieser Truppe geht die SVG in die Oberligasaison. Es fehlen Florian Mackes und Jeff Gibbs.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Höhepunkt des Saisonstarts, der traditionell von Abteilungsleiter Thorsten Tunkel moderiert wird, war wie immer das gemeinsame Singen des SVG-Liedes. Schade war nur, dass sich lediglich rund 50 Zuschauer auf der Tribüne einfanden.
Die sonnabendliche Präsentation stand ganz im Zeichen der neuen Spielklasse, die es für die SVG als Aufsteiger zunächst einmal zu halten gilt. „Ein einstelliger Tabellenplatz wäre schön, aber Primärziel ist erst mal, die Liga zu halten“, sagte der Meistertrainer Knut Nolte, dessen Hauptaugenmerk in den nächsten Wochen die körperliche Fitness seiner Spieler sein wird. „Um in der Klasse bestehen zu können, müssen wir körperlich zulegen und robuster werden“, sagte der Coach.

Sieben Abgängen stehen bei der SVG fünf Neuzugänge gegenüber. „Unser Vorteil ist, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben und dass die Jungs, die gegangen sind, adäquat ersetzt wurden“, unterstrich Nolte. Zu den fünf Neuen zählt Torwart Maximilian Nagels (vom Bovender SV), der Nolte bereits bei der ersten Trainingseinheit überzeugt hat: „Er hat super Reflexe“, schwärmte der Trainer. Arigon Dacaj (vom JFV Northeim), der an der Uni Göttingen Chemie studiert, zeigte sich vom harmonischen Umfeld bei seinem neuen Klub angetan, der 24-jährige Marco Galante (vom Goslarerer SC II), dessen Studienfächer Wirtschaftspädagogik und Sport sind, sucht am Sandweg eine neue Herausforderung, der 27-jährige Ex-Spartaner Benjamin Zackenfels ist im offensiven Bereich zu Hause, und Alexander Burkhardt (vor einem halbjährigen Berlin-Aufenthalt beim 1. SC 05) hat bereits einmal für die SVG gespielt, „drei schöne Jahre“ am Sandweg gehabt.

Es folgte die Vorstellung der Bestandsspieler, die vor guter Laune nur so überquoll. Florian Evers übte sich in Ironie: „Ich freue mich auf eine tolle Saison und die schönen weiten Fahrten.“ Oldie und Co-Trainer Hoffmann stürmte mit den Worten „Hallo, ich bin Jan und 27 Jahre alt“ ans Mikro, und Jan-Patric Ziegler erklärte: „Hallo, ich bin der Peter, und wer mich nicht kennt, der sollte öfter kommen.“ Bereits bei den obligatorischen Fotos hatte Tunkel für Lacher gesorgt, als er Nolte mit zwei Fingern Häschenohren wachsen ließ.

Einer anderen Generation gehört das SVG-Urgestein Achim Liehr an. Auch für den 64-Jährigen, als Mitglied des SVG-Bautrupps eifriger Helfer und nicht wegzudenken, wird mit der Oberliga das nächste Kapitel am Sandweg aufgeschlagen. „Es sind zwar keine alten SVGer im Team, aber die Jungs identifizieren sich mit dem Verein“ - das findet Liehr gut. Glücklich wäre er mit dem zehnten Platz, wichtiger sei jedoch der Klassenerhalt. „Schön wäre auch ein Heimspiel zum Saisonauftakt“, sagte er.

Mit Blumen verabschiedet wurden am Sonnabend die Spieler Florian Thamm, Mladen Drazic, Marcel Cohrs und Jannik Psotta. Ein Quiz, bei dem die SVG-Kenntnisse der Spieler gefragt waren, und die SVG-Hymne beschlossen einen launigen Nachmittag, der die Neugierde auf die Spielzeit weckte. Bereits am Dienstag können sich die Fans ein erstes Bild vom Team machen, dann ist um 19 Uhr der Regionalligist Goslarer SC im Stadion am Sandweg zu Gast. Für Trainer Nolte sind Lupo Martini Wolfsburg, der SSV Jeddeloh II und Eintracht Northeim Titelfavoriten. Jan-Patric Ziegler ist das egal. Er forderte bei seiner Vorstellung ungerührt „den Durchmarsch“.

Von Eduard Warda

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