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HG Rosdorf-Grone empfängt MTV Geismar zum Stadtderby

Keine Geheimnisse HG Rosdorf-Grone empfängt MTV Geismar zum Stadtderby

Es ist Derbyzeit in der Frauenhandball-Oberliga, am Sonntag kommt es zum Duell zwischen der HG Rosdorf-Grone und dem MTV Geismar, Anpfiff ist um 15 Uhr in der Sporthalle am Siedlungsweg.

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Versucht eine Lücke in Geismars Abwehr zu finden: Shari Kehler (l.) von der HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zur selben Zeit ist auch die HSG Plesse-Hardenberg gefordert, das Mikolajczyk-Team spielt in Hildesheim.

HG Rosdorf-Grone – MTV Geismar (15 Uhr, Rosdorf). „Derbys haben ihre eigenen Gesetze“ – eine viel verwendete Phrase. Trifft sie zu, dann wohl zu Gunsten des MTV. Denn dessen Trainer schiebt die Favoritenrolle den Gastgebern zu. „Als Aufsteiger spielt Rosdorf eine gute Rolle, kann selbstbewusst auftreten“, lobt Lars Rindlisbacher die HG, „die Auswärtsniederlage in Hannover sollte man nicht zu hoch bewerten.

Jetzt spielen sie wieder zu Hause.“ Ähnlich sieht das auch sein Trainerkollege und Nachfolger auf der HG-Bank. „Wir haben über Hannover gesprochen, das ist abgehakt. Am Sonntag werden wir eine andere Einstellung an den Tag legen“, erklärt Frank Mai. Die brauchen seine Damen auch, denn im Vorbeigehen wird in der Oberliga keine Mannschaft bezwungen.

„Geismar kann ein gute, zupackende Abwehr spielen“, lobt Mai die Defensive des Gastes. „Und vorne haben sie mit Plotzki, Prüter und Neubacher gute Rückraumspielerinnen.“ Einmal hat er den MTV selbst beobachtet und gefilmt, auch ein Video vom Saisonauftakt gegen List liegt ihm vor. Rindlisbacher kennt den Gegner ebenfalls gut, bis auf die Neuzugänge Petrich, Jäger und Schrader hat er alle Spielerinnen selbst mal trainiert.

„Geheimnisse wird es nicht viele geben“, ist er sich sicher. „Wir sind aber in einer Situation, in der wir uns nicht mit dem Gegner, sondern vornehmlich mit uns selber beschäftigen müssen.“ Stadtderby hin, Stadtderby her. Schließlich gibt es auch für dieses Spiel nur zwei Punkte.

Eintracht Hildesheim – HSG Plesse-Hardenberg (Sonntag, 15 Uhr). Es ist das vierte Auswärtsspiel hintereinander, eines der vorangegangenen konnte die HSG gewinnen. Beim Tabellenführer HSG Heidmark reichte es nur für 20 gute Minuten, zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. „Wir brauchen 40, 45 Minuten.

Dann liegt es an uns“, fordert Artur Mikolajczyk ein Steigerung. Obwohl die Personalsituation ihm wieder einiges an Kopfzerbrechen bereitet. So wird er erneut auf Teresa Rettberg verzichten müssen, kann aber auf Sarah Strahlke zurückgreifen. „Sarah trainiert unter der Woche nicht mit der Mannschaft, sondern im Fitness-Studio, um am Wochenende spielen zu können“, gibt der Trainer ein Beispiel für die angespannte Situation.

Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft dies alles auffängt. Im Normalfall gehört Hildesheim (6./8:8 Punkte) zu den Teams, das die HSG mit der neu gewonnenen Auswärtsstärke (6:4 Punkte) bezwingen kann. „Hildesheim ist erfahren, spielt clever. Da musst du sie mit schnellem Spiel unter Druck setzten“, so Mikolajczyk. Doch dafür braucht es eine stabile Deckung und eine gute Torfrau, beides war letzte Woche nicht immer der Fall.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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