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Hagenberg dreht 0:2 gegen RSV Göttingen 05

Jubelstürme wie nie zuvor Hagenberg dreht 0:2 gegen RSV Göttingen 05

Grzegorz Podolczak hat Grün-Weiß Hagenbergs Teammanager Jan Steiger das schönste Geschenk zu dessen 34. Geburtstag gemacht: In der vierten Minute der Nachspielzeit versenkte der Stürmer einen Freistoß aus 30 Metern, so dass der Titelanwärter in der Fußball-Kreisliga zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg gegen den RSV 05 kam.

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Zweifacher Torschütze: Hagenbergs Maximilian Walter (r.), hier gegen Florian Vielmäder vom RSV 05.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. 3:2 (0:2) hieß es am Ende in einer Partie, in der die Platzherren 57 Minuten brauchten, um überhaupt den ersten Ball aufs Tor zu bekommen und erst in der 73. Minute den Anschlusstreffer erzielten.

Es war ein Spiel der Extreme. In den ersten 45 Minuten klappte bei Grün-Weiß überhaupt nichts, spielerische Akzente setzte nur der RSV. Durch einen Stranghoener-Kopfball (10.) und einen Krusemark-Heber (37.) lag er zur Pause hochverdient mit 2:0 in Front und hatte auch nach dem Seitenwechsel lange Zeit die besseren Möglichkeiten.

Die entscheidende Wende war die gelb-rote Karte gegen Ahl (65.). Danach steigerte der Tabellenzweite den Druck, und in der 73. Minute war es soweit: Walter lässt aus 16 Metern den Ball aus vollem Lauf in den Winkel rauschen – nur noch 1:2.

„Trotz der Niederlage bin ich auf das Team stolz“

Neun Minuten später gibt der Mittelfeldspieler eine weitere Kostprobe seiner Schusstechnik ab: Aus 18 Metern jagt er einen Freistoß zum 2:2 ins Eck (82.). Kurz vor dem Abpfiff dann noch einmal Freistoß für die Platzherren, allerdings aus immerhin 30 Metern. 05-Keeper Steguweit stellt noch seine Mauer, da fragt Podolczak den Schiri, ob der Ball frei sei. „Jo“, antwortet Andreas Wagner, und der Grün-Weiß-Angreifer hebt das Leder zur Überraschung aller über die Mauer.

Genau unter der Latte schlägt das Leder ein: 3:2 und Jubelszenen, wie sie die Sportanlage am Pappelweg vielleicht noch nie gesehen hat.

„Die erste Halbzeit war schrecklich, die zweite großer Kampf“, sagt  Hagenbergs Coach Oliver Gräbel. „Trotz der Niederlage bin ich auf das Team stolz“, betont Andreas Kappler, der mit Dani El-Eid den RSV nach dem Weggang von Werner Freitag interimsweise trainiert und sich sicher ist, dass „wir dem neuen Coach ein funktionierendes Team übergeben werden“.

GWH : Will – Wolf, Eichfeld (68. Hamiti), Hartmann (43. Lorenz), Baciulis – Gerliz (46. Stehl), Walter, Majer, Bilge, Kosova – Podolczak. – RSV: Steguweit – Meyer, Stranghoener, Vielmäder – Behrens, Stanko, König, Krusemark, Ahl – Pomper (89. Göwecke), Kaven (75. Bolte). – Tore: 0:1 Stranhoener (10.), 0:2 Krusemark (37.), 1:2, 2:2 Walter (73., 82), 3:2 Podolczak (90.+4).

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