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Hainberg holt beim 4:2 erste Punkte

Fußball-Bezirksliga Hainberg holt beim 4:2 erste Punkte

SC Hainberg (null Punkte) gegen den TSV Landolfshausen (ebenfalls keine Zähler): Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga pur. Doch wer ein hitziges Duell mit vielen Aufregern erwartet hatte, lag falsch.

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Touchiert: SC-Stürmer Daniel von Werder (links) wird von dem Landolfshäuser Björn Zöpfgen berührt.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Beide Mannschaften gingen fair und teilweise eher gehemmt zur Sache. Am Ende hatten die Gastgeber mit 4:2 (1:2) die Nase vorn und konnten damit die Abstiegsränge verlassen, während die Gäste weiterhin Letzter sind.

SC-Coach Oliver Gräbel, der entgegen seiner sonstigen Art während der Partie nur wenige Male loswütete, lieferte nach dem Schlusspfiff eine treffende Analyse: „Es war heute merkwürdig ruhig. Man hat gesehen, dass beide Teams mehr mit sich selbst als mit dem Spiel beschäftigt waren.“ Und so war es auch. Vor allem die Hainberger wirkten trotz ihres Führungstreffers in der 15. Minute lange Zeit verunsichert. Landolfshausen war im ersten Durchgang die bessere Elf und führte zur Pause verdient mit 2:1.

Kurt „Kurtchen“ Krauß, Vater von SC-Stürmer Kirjan, vermittelte den neben ihm stehenden Zuschauern lieber Einblicke in vergangene Fußballzeiten: „Helmut Schön konnte mit dem Ball alles, und Dettmar Cramer war an der Tafel ein Genie“, dozierte der ehemalige 05-Akteur und Jugend-Nationalspieler.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Trainer Ingo Müller zunächst besser, verpasste durch Jünemann, dessen Kopfball knapp über die Latte strich, die große Chance zur Vorentscheidung (54.). Hainbergs Ausgleichstreffer in der 67. Minute war dann auch eher schmeichelhaft. Aber er setzte beim SC die letzten Reserven frei, so dass es am Ende 4:2 hieß: ein, wie Gräbel meinte, „etwas glücklicher, letztlich aber verdienter Sieg“.

Sein Kollege Ingo Müller, der nach dem Schlusspfiff mit gesenktem Blick schnurstracks in die Kabine eilte, sah das allerdings völlig anders: „Wir waren die bessere Mannschaft. Aber wenn man in Situationen, die überhaupt keine richtige Torchance darstellen, Treffer kassiert, darf man sich nicht wundern, wenn man verliert“, schimpfte er.

SC : Da Cunha – Kapelle, Wolf, Wagner, Schaffer – Lüdecke (46. Walter), Esseling, Junakow (78. Müller), von Werder, Schiller – Krauß.
TSV : Rudolph – Koch, Busse, Schütze, Weidenbach – Haas, Zöpfgen, Eickschen, Junge, Heine – Jünemann (72. Hussein).
Tore : 1:0 von Werder (15.), 1:1 Junge (30.), 1:2 Jünemann (39.), 2:2 von Werder (67.), 3:2 Wagner (74.), 4:2 Müller (82.).

hru

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