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Hallenfußball-Kreismeisterschaft: SC Göttingen 05 zittert sich zum Titel

A-Junioren Hallenfußball-Kreismeisterschaft: SC Göttingen 05 zittert sich zum Titel

Die A-Junioren-Fußballer des 1. SC 05 haben die Hallenkreismeisterschaft für sich entschieden. Im Finale der Titelkämpfe, die im Futsal ausgetragen wurden, setzten sich die Schwarz-Gelben mit 1:0 nach Verlängerung gegen die JSG Göttingen Nord-Ost durch. Dritter wurde der RSV 05 durch einen Sieg gegen die SVG nach Zehnmeterschießen.

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Umkämpftes Finale: Der 1. SC 05 gewinnt gegen JSG Göttingen Nord-Ost nach Verlängerung.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. 05-Coach Phillip Portwich war nach dem Turniersieg vor allem erleichtert: „Eigentlich haben wir in jedem Spiel gezittert“, sagte er unter Verweis auf die taktische Marschroute seines Teams, die darin bestand, „ganz bewusst defensiv zu stehen, um Räume zu schaffen und Kontertore zu schießen“.

Auch aufgrund dieser Taktik des Turniersiegers haderte der Trainer des Vizemeisters, Andy Schulz: „Wir haben unsere Chancen im Endspiel einfach nicht reingemacht.“ Gleichwohl war der Coach mit dem Abschneiden seiner JSG „super zufrieden“. Schließlich sei die Zielvorgabe, die Finalteilnahme, erreicht worden.

Im Endspiel avancierte nach einem 0:0 und je einem Pfostenschuss pro Team nach regulärer Spielzeit der 05er Tim Kothe zum Matchwinner. In der zweiten Minute der Verlängerung schloss er vor 150 Zuschauern ein Solo zum siegbringenden 1:0 ab. Wobei dem entscheidenden Treffer – natürlich – ein Konter vorausging.

Skusa nicht unzufrieden

Während sich die JSG Göttingen Nord-Ost im Halbfinale nach Treffern von Eric Lampe, Philipp Lunderstedt und Theo Grothey mit 3:0 gegen die SVG durchgesetzt hatte, sorgte das zweite Halbfinale zwischen dem 1. SC 05 und dem RSV 05 für eine gehörige Portion Unmut. „Wir sind letztendlich verpfiffen worden“, befand der Coach des   unterlegenen RSV 05, Dietmar Skusa. Einer seiner Spieler sei im Strafraum aus kürzester Distanz abgeschossen worden, woraufhin der Schiedsrichter auf Handspiel und Strafstoß entschied – Skusa zufolge eine „krasse Fehlentscheidung“. Den Sechsmeter verwandelte Maximilian König zum 1:0-Endstand.

Skusa war dennoch nicht unzufrieden. „In der Mannschaft herrschte eine super Stimmung – und das ist ja oft wichtiger als das Ergebnis.“ Für die Bronzemedaille sorgte im Zehnmeterschießen sein Spieler Nelo Oshionwu.
Dass bei den A-Junioren erstmals Futsal und nicht Fußball gespielt wurde, kam beim Gros der Trainer gut an.

„Ich finde das nicht verkehrt. Eine gute Technik und hohe Laufbereitschaft sind Trumpf“, sagte SVG-Coach Wolfgang „Wolle“ Zimmer, um hinterher zu schieben: „Und inzwischen kennen wir auch alle Regeln.“ Phillip Portwich und Andy Schulz wiesen zudem darauf hin, dass Futsal weniger gefährlich als Hallenfußball sei, weil unter anderem Grätschen verboten sind. „Klarer Futsal-Gegner“ ist hingegen Skusa. „Für mich ist das eine ganz andere Sportart“, sagte er.

Der frisch gebackene Kreismeister 1. SC 05 hatte in der Gruppenphase gegen den Vizemeister im übrigen noch 0:2 verloren. Am Ende – im Finale – ging die Kontertaktik des 1. SC 05 jedoch perfekt auf.

Von Timo Holloway

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