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Hallenfußball: Kreismeisterschafts-Endrunde bei Eichsfeldern nicht sehr beliebt

Später Termin stört Trainer Hallenfußball: Kreismeisterschafts-Endrunde bei Eichsfeldern nicht sehr beliebt

Wenn am kommenden Sonntag die Endrunden der Fußball-Hallenkreismeisterschaften für Mannschaften aus der Kreisliga und 1. Kreisklasse in der Göttinger Sparkassen-Arena über die Bühne gehen, dann ist aus dem Eichsfeld nicht ein Teilnehmer dabei.

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Schnürt am Sonntag nicht die Indoor-Fußballschuhe: Kevin Wodarsch von der SG Rhume (l.) fehlt mit seinem Team beim Hallenmasters.

Quelle: Pförtner

Eichsfeld. Schon für die Vorrunden hatte kein hiesiger Vertreter gemeldet. Die SG Rhume III hat sich immerhin für das Endturnier der 2. Kreisklassen-Vertreter am 1. März qualifiziert, der SC Eichsfeld III sowie der TSV Nesselröden II und der VfL Olympia Duderstadt II verabschiedeten sich bereits in der Vorrunde. Das Interesse bei den Eichsfeldern am Hallenkick scheint gering zu sein. Und nicht nur bei denen. Nur fünf Kreisligisten haben überhaupt gemeldet, Qualifikationsspiele waren aufgrund der geringen Resonanz erst gar nicht notwendig.

„Das ist schon ein bisschen traurig“, gibt Hallenspielleiter Carsten Jahns zu. „Wenn sich von denen noch zwei abmelden, dann werde ich das Turnier absagen.“ Seit zwei Jahren ist die Teilnahme freiwillig, doch das ist laut Jahns nicht der Grund für die nur spärlich besetzte Teilnehmerliste.

„Vielen ist das Turnier zu spät, aber ich habe einfache keinen früheren Termin bekommen.“ Vor zwei Jahren erhielt der Kreisliga-Sieger den Pokal schon im Dezember, dementsprechend mehr Teams gingen an den Start. Auch im Vorjahr, erinnert sich Jahns, kamen Vorrunden-Wettkämpfe im Kreisliga-Wettbewerb zustande.

„Echt spät“

Der späte Finalrunden-Wettbewerb, bestätigt Seeburgs Trainer Lars Kreitz, sei der Hauptgrund für den Verzicht des SV. „Wir stehen schon voll in der Vorbereitung auf die Rückrunde“, betont Kreitz, der zudem die höhere Verletzungsgefahr in der Halle zu bedenken gibt: „Wenn jetzt was passiert, fällt der Spieler für den Rest der Vorbereitung aus.“

„Echt spät“ findet auch Seulingens Spielertrainer Ercan Beyazit den gewählten Austragungstag. „Die Verantwortlichen sollten sich mal fragen, warum nur so wenig Mannschaften teilnehmen.“ Bei der vergangenen Auflage wurde sein Team Zweiter, doch die Vorrundenspiele hat Beyazit noch in schlechter Erinnerung: „Da hat man vor drei, vier Zuschauern gespielt und teilweise sind Mannschaften einfach nicht gekommen. Das war schon trostlos.“

„Keinen Gedanken“, mit seiner SG Rhume mitzumischen, hat auch Tobias Dietrich verschwendet, „auch wenn wir eine gute Hallentruppe sind. Das passt einfach nicht in unseren Zeitplan, da sind die Testspiele draußen wichtiger“, begründet der Trainer. Er könne in der Halle ohnehin nur einen Bruchteil seines Kaders einsetzen: „Und für die anderen, die nicht spielen, ist es dann ein verlorener Tag.“

Von Christian Roeben

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