Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Herausragende Fußballer im Tageblatt-Internetportal Sportbuzzer

Drei Helden für Abwehr und Angriff Herausragende Fußballer im Tageblatt-Internetportal Sportbuzzer

Was der regelmäßig erscheinende Sportler der Woche für die Tageblatt-Leser ist, ist für die User des Tageblatt-Fußballportals Sportbuzzer der Held der Woche: Wöchentlich werden unter gt-sportbuzzer.de Fußballer vorgestellt, die etwas Besonderes geleistet haben.

Voriger Artikel
Göttinger 05-Teams überrennen ihre Kontrahenten
Nächster Artikel
Göttinger Nachwuchsfußballer Anton Donkor im Nationalteam

Helden der Woche: Adrian Koch, Ann-Kathrin Probst und Mara Wrisberg (von links).

Quelle: PH/CR

Göttingen. So etwa Adrian Koch vom Bezirksligisten FC Grone, der gegen Sparta aus 30 Metern Entfernung getroffen hat. Oder auch die beiden Abwehrspielerinnen des Frauen-Oberligisten Sparta, Ann-Kathrin Probst und Mara Wrisberg, die keine gelernten Defensivkräfte sind, aber trotzdem seit einiger Zeit kaum Gegentore zulassen.

Von ihrem Trainer Norbert Meyer werden sie schon als „blonde Wand“ bezeichnet. Exemplarisch für viele Helden der Woche, die im Internet von den Sportbuzzer-Lesern gewählt werden, stellen wir Koch und die beiden Spartanerinnen in der heutigen Tageblatt-Ausgabe vor.

Adrian Koch hat sich beim 5:3-Sieg bei Sparta sogar zweimal in die Torschützenliste eingetragen. „Das war natürlich ein Sonntagsschuss“, sagt der FC-Spieler über seinen zweiten Treffer. „Ich habe an der Mittellinie einen Freistoß kurz ausgeführt, ein Mitspieler hat klatschen lassen – und dann dachte ich mir: Ach, mach’ es genau so wie gegen Südharz“ – eine Woche zuvor war Koch bereits ein ähnliches Tor geglückt.

Ein besonderer Treffer sei das 3:1 nicht nur aufgrund des Derbycharakters der Partie gewesen. Sondern auch wegen des Sparta-Torhüters: Mit Florian Borrs ist Koch seit 20 Jahren befreundet, „daher war er natürlich ein wenig angefressen“, berichtet Koch. „Da stichelt man natürlich schon ein bisschen.“

Fast blindes Verständnis

Ann-Kathrin Probst und Mara Wrisberg haben sich von ihrem Trainer Norbert Meyer in die Pflicht nehmen lassen: Weil es bei Sparta einen akuten Mangel an Abwehrspielerinnen gab, mussten sie aushelfen. „Ohne Abwehr können wir ja schließlich nicht spielen“, sagt die 18-jährige Probst, die „Anki“ gerufen wird und eigentlich im offensiven Mittelfeld zu Hause ist.

Mittlerweile herrscht zwischen der BBS-II-Schülerin und der Studentin ein fast blindes Verständnis. Nur manchmal müsse man noch Gegenspielerinnen per Zuruf übergeben, berichtet Probst. „Festgenagelt“ auf der Position fühlt sich der Bayern-Fan aber nicht. „Ich würde lieber wieder weiter nach vorn“, sagt Probst.

„Wir haben in der Defensive ganz gut reingefunden“, sagt die 23-jährige BWL-Studentin Wrisberg, die früher im defensiven Mittelfeld gespielt hat. Bei Sparta laufe es momentan so gut, dass sie das Training kaum abwarten kann. Liebäugelt auch sie mit ihrer alten Position im Mittelfeld? „Ich lass’ das auf mich zukommen“, sagt Wrisberg. Sparta bleibt zu wünschen, dass die „blonde Wand“ noch lange hält.

th/war

Ausführliche Infos unter gt-sportbuzzer.de
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Matchday: Göttingen gegen Vechta
Noch mehr Fußball