Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Höherberg steigt in die Kreisliga auf

Höherberg steigt in die Kreisliga auf

Der FC Höherberg steigt in die Kreisliga auf. Das „Endspiel" der Aufstiegsrelegation gewannen die Eichsfelder vor über Zuschauern bei der SG Drammetal mit 5:4 (1:1), nachdem sie sich bereits 48 Stunden zuvor beim TSV Ebergötzen mit 3:0 (3:0) als klarer Sieger feiern ließen.

Voriger Artikel
Trainer Martin Wagenknecht über seine Zeit beim 1. SC Göttingen 05
Nächster Artikel
Gute Laune der SVG Göttingen schon meisterlich
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Dramfeld. Während die nie aufsteckenden Gastgeber die überraschende Führung vorlegten, zeigte Höherberg vor der Pause allenfalls ein Spiel der verpassten Gelegenheit. Zudem war Drammetals Torwart Julian Wright in brenzliger Situation meist auf dem richtigen Posten. Doch nach dem Seitenwechsel nutzten die Eichsfelder ihre spielerischen Möglichkeiten viel besser. FC-Trainer Heiko Stern konnte sich in seiner „Stern"-Stunde der ausgiebigen Sektdusche nicht entziehen: „Das war ein spannendes Spiel für die Zuschauer aber nicht für meine Nerven", ließ Stern wissen: „Meine Jungens haben jedenfalls gezeigt, dass sie für die Kreisliga reif sind." Matchwinner war einmal mehr der dreifache Torschütze und eindeutige Matchwinner Dominic Schüssler: „Wir haben in jedem Falle verdient gewonnen.

Ich bleibe in Höherberg und will meinen Teil zum Klassenerhalt beitragen." Ebenso wie Stürmerkollege Markus Jünemann, der die „mannschaftlichen Geschlossenheit" seines Teams lobte. Als fairer Verlierer verabschiedete sich bei der SG Drammetal Trainer Andreas Riedel, der nach acht Jahren bei SG in der kommenden Saison als Coach an der Seitenlinie zukünftigen Kreisligisten Bovender SV Platz nehmen wird. „Herzlichen Glückwunsch an Höherberg. Wir haben anfangs zu statisch gespielt und gehen als fairer Verlierer vom Platz."

Drammetals Abteilungsleiter Marco Linne zog trotz der Niederlage ein beachtliches Fazit: „Das war für uns eine überragende Saison, die wir mit dem zweiten Platz abgeschlossen haben. Und das mit einer Truppe, die kein Geld bekommt, sondern nur über Teamgeist, Kameradschaft und das „Bier danach" spielt. Dieses ist gar nicht genug zu würdigen."

SG: Wright - Jost - Wegener (46. Janzen), Zeitz, N. Janzen - Tsetoulidis, Schmidt (57. Bergmann), Wolters, Gadzikowski (23. Nüchtert) - Schulz, Kreißig
FC: Kopp - T. Richter, Meyer, Henniges, Blümel - Max Jünemann (80. Richter), Kühne, Gehrke, Paul Jünemann - Markus Jünemann (87. Kaiser), Schüssler (89. Elsenhans)
Tore: 1:0 Kreißig (7.), 1:1 Schüssler (44.), 1:2 Markus Jünemann (51.), 2:2 Kreißig (55.), 2:3 (65.), 2:4 (74.) beide Schüssler, 3:4 Zeitz (75.), 3:5 Helmrich (86.), 4:5 Zeitz (90 +2)

Von Ferdinand Jacksch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Göttingen gegen Vechta - das BG WarmUp
Noch mehr Fußball