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Im Bezirksliga-Derby soll „die Post abgehen“

Fußball Im Bezirksliga-Derby soll „die Post abgehen“

Am Sonnabend, 15. September, kommt es in der Fußball-Bezirksliga zum ersten Eichsfelder Derby. Der SV Germania Breitenberg empfängt ab 15 Uhr Aufsteiger SV Seeburg, und das Duell bezieht nicht nur aus der regionalen Nähe einige Brisanz, auch tabellarisch geht es für beide Mannschaften schon um viel.

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Treffen auch heute im Derby aufeinander: Breitenbergs Benedikt Simmert (links) und Seeburgs Stürmer André Rudolph.

Quelle: Tietzek

Eichsfeld. Mit sieben (Breitenberg) beziehungsweise sechs (Seeburg) Punkten müssen sich die Kontrahenten in der Tabelle derzeit mit einem Platz im unteren Mittelfeld begnügen. Mit einem Auswärtssieg könnten die Seeburger mit ihrem neuen Trainer Daniel Otto am Team von Tobias Dietrich vorbeiziehen. Der SV Bilshausen würde mit einem Erfolg beim Sechzehnten Sudheim den dritten dreifachen Punktgewinn in Folge feiern und sich möglicherweise in der Tabelle noch weiter nach vorne schieben - derzeit sind die Blau-Weißen mit dreizehn Punkten Siebter. Anstoß in Sudheim ist am morgigen Sonntag um 15 Uhr.

SV Germania Breitenberg – SV Seeburg (Sonnabend, 15 Uhr). Bislang haben die Platzherren, die sich in den vergangenen Spielzeiten immer so heimstark präsentierten, alle Spiele auf eigenem Terrain verloren. „Es wird höchste Zeit für einen Heimsieg“, stellt Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich deshalb fest, gibt aber auch zu bedenken, dass man mit Osterode und Sparta Göttingen bereits zwei Spitzenteams auf dem Breitenberg empfangen habe.  In der Fremde lief es besser, wie auch der jüngste 3:1-Erfolg in Sudheim unterstreicht. „Auswärts stehen die Mannschaften in der Regel nicht so tief, da tun wir uns leichter“, erklärt Dietrich, der auch Seeburg defensiv erwartet: „Sie werden wohl abwartend und vorne auf André Rudolph hoffen.“

Der Mittwoch-Sieg in Sudheim habe „der ganzen Mannschaft gutgetan“, freut sich Dietrich. „Da hatten wir viele Torchancen. Die Mannschaft hat gesehen, dass es geht, wenn wir uns gut bewegen und mutig spielen. Diesen Aufwärtstrend wollen wir gegen Seeburg fortsetzen und selbstbewusst, aber nicht überheblich spielen.“ Bastian Vogt und Benedikt Mchalwat stehen den Germanen, anders als noch gegen Sudheim, wieder zur Verfügung.

Auch Gegner Seeburg durfte sich am Mittwochabend über Punkte freuen, bezwang die Spielgemeinschaft Denkershausen/Lagershausen mit 3:1.  Am heutigen Sonnabend soll das Punktekonto möglichst weiter aufgestockt werden. „Das wird zwar ein hartes Stück Arbeit werden, aber wir wollen es Breitenberg so schwer wie möglich machen und alles versuchen, einen oder sogar drei Punkte mitzunehmen“, verspricht Trainer Daniel Otto. Beim Abschlusstraining feilte der SV noch an taktischen Details, damit im Spiel „die Post abgeht“, wie Otto hofft. Außenverteidiger Pascal Ratzke fehlt nach seiner Roten Karte gegen Werratal weiterhin, dafür kann Otto wieder auf Dennis Bobbert bauen. „Er wird unsere Abwehr stabiler machen“, ist der neue Coach überzeugt.  Dass Breitenberg bislang alle drei Heimspiele verlor, sieht Otto nicht als Trend an. „Das ist nur eine punktuelle Sache. Die werden mit Sicherheit sehr motiviert sein und Gas geben, um nicht noch eine Niederlage auf eigenem Platz zu kassieren. Wir müssen voll dagegenhalten, wenn wir etwas holen wollen.“

TSV Sudheim – SV BW Bilshausen (Sonntag, 15 Uhr). Die Auseinandersetzung mit Bremke ärgert Bilshausens Trainer Rüdiger Schmiedekind immer noch. Nicht wegen des Ergebnisses - sein Team gewann mit 1:0 - sondern wegen der laut Schmiedekind überharten Gangart der Gastgeber und der schwachen Schiedsrichterleistung. „Da werden Spieler systematisch kaputt getreten und nicht geschützt, und nichts passiert, aber für Meckern bekommt man gleich Gelb“, wettert Bilshausens Trainer. Abwehrspieler Stefan Meyer erlitt in Bremke einen Bänderriss und fällt vorläufig aus, auch Robin Jüttner fehlt verletzt, und hinter dem Einsatz des angeschlagenen Jonathan Hungerland steht ein Fragezeichen. „Das macht die Sache nicht einfacher, aber wir werden Sudheim nicht unterschätzen. Aufgrund unsere Personalsituation wäre ich mit einem Punkt zufrieden“, erläutert Schmiedekind.

Der jüngste Trend mit den beiden Zu-Null-Siegen gegen Denkershausen und Bremke stimmt den Trainer zuversichtlich. „Momentan macht es richtig Spaß. Die Jungs ziehen alle toll mit. Vielleicht war die Niederlage gegen Osterode ja ein Wachmacher, den die Mannschaft benötigt hat.“ Beim VfR unterlagen die Blau-Weißen mit 0:6, kassierten seitdem aber kein Gegentor mehr.

Von Christian Roeben

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