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Jugendfußball: E-Junioren der JSG Höhbernsee stehen in der Hallenkreismeisterschafts-Endrunde

„Sie sollen Spaß haben und genießen“ Jugendfußball: E-Junioren der JSG Höhbernsee stehen in der Hallenkreismeisterschafts-Endrunde

Am 21. März werden die Fußball-E-Junioren der JSG Höhbernsee wohl noch etwas aufgeregter aufwachen als sonst. Denn an diesem Tag steht kein gewöhnliches Turnier an. An jenem Sonnabend kämpft die Mannschaft des Trainerduos Stefan Heine/Philipp Nordmann in der IGS-Sporthalle in Geismar gegen zwei Teams des RSV Göttingen 05, den Groner und Weender Nachwuchs sowie die JSG Sachsa/Südharz/Zorge I um den Titel des Hallenkreismeisters.

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Hoffen auf ein gutes Abschneiden bei der Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaften: die E-Junioren der JSG Höhbernsee.

Quelle: Thiele

Eichsfeld. 85 Teams waren zu Beginn an den Start gegangen, die besten Sechs ermitteln in Göttingen bald ihren Sieger. „Dass wir uns überhaupt dafür qualifiziert haben, ist toll. Darauf können wir stolz sein“, unterstreicht Heine, der die Nachwuchskicker der Jahrgänge 2004 und 2005 erst seit dem vergangenen Sommer trainiert.

In der Vorschlussrunde holten die Eichsfelder zehn Punkte aus fünf Partien und qualifizierten sich damit hinter dem RSV Göttingen 05 II für den finalen Entscheid. Der 45-jährige Heine, der früher selbst für die DJK Krebeck auflief, hebt besonders den Zusammenhalt seiner Jungs hervor. „Die Truppe macht einfach Spaß. Es herrscht eine gute Gemeinschaft, alle sind sehr lernbegierig und die stärkeren Spieler sind gar nicht abgehoben, sondern sehr pflegeleicht. Das habe ich auch schon anders erlebt.“

Zu den Leistungsträgern gehört auch ein Mädchen. Auf Lena Freyberg, die zudem Volleyball im Verein spielt, hält Heine große Stücke. „Das ist eine richtig starke Spielerin“, lobt er. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen gab sie im Semifinale den höherklassig spielenden Konkurrenten das Nachsehen. Dass der Kreisklassist den Sprung in die Endrunde schaffte, sei jedoch nicht ausschließlich Können gewesen, verrät Heine schmunzelnd: „In der Halle gehört auch immer etwas Glück dazu.“

Das benötigt der einzige Vertreter aus dem Eichsfeld auch am 21. März in Göttingen. „Man muss realistisch bleiben. Zu den Favoriten gehören andere“, unterstreicht Heine, der im vergangenen Sommer „eher zufällig“ das Traineramt übernahm („Die haben jemanden gebraucht, der es macht“) und es bis heute „nicht bereut“ hat. Bis dahin wird Heine seine Truppe wie bisher regelmäßig donnerstags zum Training in die Krebecker Halle bitten. Für das Endrundenturnier will der gebürtige Eichsfelder seinen Talenten keinen Druck aufbürden: „Sie sollen Spaß haben und genießen.“ Der letzte Platz, sagt Heine augenzwinkernd, müsse es aber nicht unbedingt werden.

Von Christian Roeben

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