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Kamp lässt Sparta jubeln

Frauenfußball-Oberliga Kamp lässt Sparta jubeln

Marie-Theres Kamp lässt Sparta jubeln: Durch einen Treffer der 19-jährigen Stürmerin hat die Elf vom Greitweg am Sonntag 1:0 (1:0) gegen den FFC Renshausen gewonnen und ist damit in der Tabelle der Frauen-Fußball-Oberliga wieder an den Eichsfelderinnen vorbeigezogen.

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Zweikampf zwischen der Spartanerin Lisa König (r.) und der Renshäuserin Anna-Sophia Voss.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Es war nicht unbedingt ein attraktives Match, das die knapp 60 Zuschauer bei nasskaltem Wetter zu sehen bekamen. Beide Teams gaben kämpferisch alles, vernachlässigten dabei jedoch ein wenig das spielerische Element. Die spannendste Phase war die zwischen der 26. und 36. Minute. Erst köpft FFC-Abwehrchefin Katharina Heuerding einen Eckball von Lisa Schwerthelm nur knapp vorbei - da hätte die durchgehend sichere Sparta-Keeperin Nina-Jaqueline Hall keine Abwehrmöglichkeit gehabt (26.). Im Gegenzug fällt das Tor für die Gastgeberinnen: Ann-Kathrin Probst spielt einen klugen Pass auf Marie-Theres Kamp, und die überwindet die sich ihr entgegenwerfende Satiye Calgam mit einem unhaltbaren Flachschuss ins rechte untere Eck zum 1:0 (28.). Acht Minuten später zieht Lisa Schwerthelm aus gut 14 Metern ab, doch der Ball fliegt knapp am Sparta-Kastens vorbei (36.). Das war es dann auch schon mit den Aufregern in der ersten Halbzeit.

Weil FFC-Übungsleiter Wendelin Biermann das Spiel seiner Elf die ganze Zeit über gewohnt emotional kommentiert, versucht Sparta-Urgestein Ernst Richter ihn ein bisschen zu provozieren: „Nur, dass du´s weißt: An der Sporthalle steht ein Krankenwagen bereit.“

Doch Biermann weiß sich zu wehren, fährt einen lässigen Konter: „Den brauch ich erst, wenn ich nicht mehr schreie.“ Ernst muss lachen, Julia Schricke wenig später nicht: Weil Biermann sich über einen Sparta-Zuschauer erregt, der die FFC-Coaching-Zone betritt, erteilt die Schiedsrichterin ihm einen Verweis - Biermann kann es nicht fassen. In der zweiten Halbzeit passiert nicht viel, beide Teams haben keine einzige echte Torchance mehr. Am Ende sind sich Sparta-Coach Norbert Meyer und Biermann einig, dass Sparta nicht besser war, wobei Meyer darauf hinweist, „dass wir eben das Tor gemacht und anschließend kaum noch etwas zugelassen haben“, während Biermann findet, „dass wir die etwas besseren Ansätze gezeigt haben“.

Sparta: Hall, Linke, Vinken, Probst, Kamp, Bruch, Klose, Böhme, König, Kottrup, Jühne (81. Block). - Tor: 1:0 Kamp (28.).

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