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Keine Panik bei der SVG

Fußball-Oberliga Keine Panik bei der SVG

Der Motor des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen ist etwas ins Stottern geraten: Nach zwei Niederlagen in Folge ist die Abstiegszone nur noch drei Punkte entfernt. Ausgerechnet jetzt ist der Tabellenführer SSV Jeddeloh am Sandweg zu Gast. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr.

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Frustriert, aber nicht pessimistisch: SVG-Trainer Knut Nolte (l.) und Abteilungsleiter Thorsten Tunkel (M.), hier vor dem Spiel gegen FT Braunschweig.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel hatte nach dem 1:3 am vergangenen Wochenende beim VfL Osnabrück II von einer „frustrierenden Situation“ gesprochen: Das Team vom Sandweg war wieder einmal über die schlechte Chancenverwertung gestolpert und hatte durch Schlafmützigkeit unnötige Gegentreffer kassiert. In der Folge spielte Göttingen zwar gut, doch der Zug war abgefahren - es gelang nur noch das 1:3 durch Torjäger Yannik Freyberg.

„Wir bringen uns immer wieder in Zugzwang“, klagte Tunkel auf der Heimreise. „Wir standen in der Abwehr nicht eng genug am Gegner, aber in der zweiten Halbzeit haben wir Druck gemacht. Da haben ja fast nur wir gespielt“, sagt Trainer Knut Nolte am Freitag.

Der Klub-Vorsitzende Reinhold Napp hat keine Angst, dass die SVG sportlich ins Trudeln gerät: „Ich rechne mit einer baldigen Erholungsphase und mache mir keine Sorgen, denn langsam hat das Verletzungs-Auf und -Ab ein Ende“, sagt er. Phasenweise sei zuletzt gut gespielt worden, allerdings habe die umgebaute Viererkette „noch nicht so funktioniert“. Napp: „Aber das Problem hatten die Bayern auch.“

Trainer Nolte ist angesichts der jüngsten Ergebnisse zwar nicht zufrieden, verfällt aber auch nicht in Panik: „Das passiert mir sowieso nicht.“ Sein Team verfüge über die nötige Qualität, dessen ist sich der Coach sicher. „Und auch das Selbstvertrauen wäre da, wenn wir in dem einen oder anderen Spiel mehr Glück gehabt hätten oder nicht sechs bis acht Leute ausgefallen wären.“

Personell sieht es langsam besser aus, das stimmt Nolte zuversichtlich: Hoffmann ist wieder dabei, Keseling kommt zurück, und Linde trainiert wieder. „Er hat uns mit seiner Kopfballstärke und Abgezocktheit extremst gefehlt“, so Nolte.

Bei den Kopfbällen wird es gegen Jeddeloh aber auch für Linde schwer - der Tabellenführer hat sich mit einer Handvoll Regionalligaspieler verstärkt. Gespielt wird eventuell auf Kunstrasen, weil der Rasenplatz bereits jetzt sehr tief ist. „Wir müssen wieder in die Spur finden“, gibt Nolte als Motto aus. Ein Punktgewinn gegen einen Titelkandidaten wäre wie ein Befreiungsschlag.

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