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Kreisklasse Nord: SV Eintracht Hahle führt die Tabelle an

Neues Team harmoniert schon gut Kreisklasse Nord: SV Eintracht Hahle führt die Tabelle an

Seit diesem Sommer sind die Vereine Eintracht Gieboldehausen, SV Obernfeld und SV Rollshausen passé, sie sind dem SV Eintracht Hahle gewichen. Die Fusion soll der Eintracht langfristig gesehen sowohl im Herren- als auch im Junioren-Bereich neue Erfolge bescheren.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Eichsfeld. Der Saison-Start stand unter dem Vorzeichen des Abgangs vom ehemaligen Oberliga-Akteur Erol Saciri, den es zum Bezirksligisten Bovender SV zog. Saciri war vorher als Spielertrainer der SG Obernfeld/Rollshausen tätig.  Coach André Metenyszyn  stand nun im Sommer vor der schwierigen Aufgabe, aus zwei sehr erfolgreichen Mannschaften – die SG Obernfeld/Rollshausen erreichte zuletzt die Aufstiegsspiele und Eintrachte Gieboldehausen zog ins Pokalfinale der 1. Kreisklassen ein – eine neues, funktionierendes Team zu formen und aus einstmals erbitterten Rivalen eine eingeschworene Truppe zu machen.

Dies gelang dem ehemaligen Coach des SV Seeburg und von Sparta Göttingen mehr als gut. Aktuell steht die noch so junge Eintracht als Tabellenführer an der Spitze der 1. Kreisklasse Nord. Dabei ist nicht nur der Erfolg an der Hahle geblieben, es wird auch ein schöner Fußball gespielt. Jüngster Beleg dafür: Der souveräne 6:1-Erfolg gegen den chancenlosen SV Lerbach am vergangenen Freitagabend. Die Lerbacher wussten schon vorab, was gegen die Metenyszyn-Truppe auf sie zukommen würde: Vier Spiele, vier Siege und ein Torverhältnis von 31:2 lautet die Heimbilanz der Eintracht, und so spielte die Truppe um Kapitän Jens Feldmann selbstbewusst und offensiv auf.

Eben diese spielerische Überlegenheit und die breite Brust der Hausherren wurden beim  2:0-Führungstreffer wunderbar deutlich: Kevin Nieger schlug einen langen Ball auf 22-Tore-Mann Raphael Kopp, der uneigennützig kongenial auf Patrick Thomae querlegte –  eine herausragende Kombination, die exemplarisch für die Spielfreude des Tabellenführers in dieser Saison steht.  „Wir haben eine starke erste Halbzeit gezeigt und uns dann gehen lassen, das müssen wir noch abstellen“, mahnt Metenyszyn trotz des achten Erfolgs im neunten Spiel vor einem Hang zum Leichtsinn.

Von Johannes Wollborn

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