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Kreisliga: Nach Rückzug kommt es zu Relegationsspielen

Höherberg erhält Aufstiegschance Kreisliga: Nach Rückzug kommt es zu Relegationsspielen

Der SC Hainberg II, der durch Fusionen und Rückzüge anderer Vereine – obwohl als Tabellenletzter sportlich abgestiegen – doch die Liga gehalten hat, verzichtet in der kommenden Saison auf sein Startrecht in der Fußball-Kreisliga.

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Dominic Schüssler (r.) und der FC Höherberg können aufsteigen.

Quelle: Schneemann

Eichsfeld. Den dadurch freigewordenen Platz nimmt ein Kreisklassist ein. Die Zweiten der Staffeln Nord, Mitte und Süd spielen in einer Relegationsrunde, in der jedes Team einmal Heimrecht hat, im Modus „Jeder gegen jeden“ den zusätzlichen Aufsteiger aus. Als Termine sind laut des Spielausschuss-Vorsitzenden Klaus Henkel der 23., 25. und 27. Juni vorgesehen.

„Wir sind nicht in der Lage, in der nächsten Saison eine qualitativ konkurrenzfähige Mannschaft aus dem Hut zu zaubern“, erklärte Hainbergs 1. Vorsitzender Jörg Lohse auf Tageblatt-Nachfrage. „Wir starten lieber mit der zweiten Mannschaft in der 1. Kreisklasse, als in der Kreisliga ständig einen auf die Mütze zu bekommen.“

Aus Eichsfelder Sicht würde momentan der FC Höherberg als Zweiter der Staffel Mitte die Gelegenheit erhalten, an den Relegationsspielen teilzunehmen. Der TSV Nesselröden als Dritter hat bei noch drei eigenen ausstehenden Spielen bereits neun Zähler Rückstand auf den FC, der zudem die bessere Tordifferenz aufweist und selbst noch zwei Partien zu absolvieren hat. In der Nord-Staffel liegt die SG Bergdörfer II zwei Runden vor Saisonende als Dritter sechs Zähler und zwölf Tore hinter dem zweitplatzierten TSV Ebergötzen.

„Wir werden an der Relegation teilnehmen“, versichert Höherbergs 1. Vorsitzender Uwe Kreisch. Die möglichen Gegner sieht er alle auf ähnlichem Niveau: „Da ist keiner der klare Favorit.“

Für Nesselrödens Coach Djordje Curcic kam die Nachricht, dass es zur Relegation kommt, überraschend. Eine mögliche Aufstiegsrunde hätte Curcic mit seiner Elf sehr gerne bestritten. „Der Aufstieg war von Anfang an unser Ziel“, unterstreicht der serbische Übungsleiter.

„So wie ich meine Jungs kenne, würden die ja sagen, die sind heiß“, unterstreicht auch Bergdörfer II-Coach Wolfgang Pilz. „Allerdings glaube ich nicht, dass Ebergötzen verzichtet.“

Von Christian Roeben

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