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Kreisliga: Positive Entwicklung beim TSV Seulingen

Ercan Beyazit mit Halbserie zufrieden Kreisliga: Positive Entwicklung beim TSV Seulingen

Für die Fußballer der Kreisliga Süd ist das Spieljahr 2014 bereits beendet. Von den vier Eichsfelder Vertretern kann vor allem Liganeuling TSV Seulingen zufrieden auf die Hinrunde blicken. Der Aufsteiger steht nach acht Siegen aus 13 Partien auf dem dritten Rang.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Eichsfeld. Nur zwei Plätze dahinter rangiert die SG Rhume, verfolgt vom Sechstplatzierten SC Eichsfeld. Der SV Seeburg schloss die Hinserie mit 18 Zählern auf Platz acht ab.

TSV Seulingen

Mit 51 erzielten Treffern stellen die Seulinger das bisher torgefährlichste Team der Liga. Kein Wunder, dass Spielertrainer Ercan Beyazit den bisherigen Saisonverlauf als „sehr positiv“ bewertet. Vor allem die „mannschaftliche Geschlossenheit“ hebt der erfahrene ehemalige Landesligaspieler hervor, lobt zudem die stetige Weiterentwicklung seiner Akteure.

Mit Marius Münter (18 Tore) und Özkan Beyazit (16) stellt der TSV das gefährlichste Sturmduo der Liga. „Die Tendenz ist super“, freut sich Beyazit, der seit eineinhalb Jahren beim TSV als Spielertrainer das Sagen hat. Steigerungspotenzial sieht er beim Dritten, der in der Vorrunde nur gegen Groß Schneen (2:3), den Zweiten SV Groß Ellershausen/Hetjershausen (1:3) und dem DSC Dransfeld (0:3) unterlag, in der Chancenverwertung.

Zudem sei im Zusammenspiel noch Luft nach oben. „Im letzten Drittel fehlt bei uns manchmal noch der entscheidende Pass“, erläutert Beyazit. Personell werde sich in der Winterpause kaum etwas tun, so der TSV-Spielertrainer. Nur Andreas Habig, der in Schweden weilte, stößt wieder zum Kader dazu.

SG Rhume

Ein bisschen zwiegespalten ist SG Rhume-Trainer Tobias Dietrich beim Resümee der ersten Halbserie. „Einerseits können wir zufrieden sein. Auf der anderen Seite wären durchaus auch mehr Punkte möglich gewesen. Leider haben wir alle Eichsfeldderbys verloren, das ist etwas ärgerlich.“

Defensiv stand die Dietrich-Elf sehr stabil – mit 17 Gegentreffern kassierte kein Team weniger Tore. Das System mit Libero würden manche vielleicht „als antiquiert bezeichnen“, gibt Dietrich zu, „aber der Zweck heiligt die Mittel. Am Anfang haben wir es mit Viererkette probiert, aber damit hat sich die Mannschaft nicht wohlgefühlt.“

In der Winterpause will der SG-Coach vor allem am Aufbauspiel arbeiten. „Wir müssen den Ball noch ruhiger in den eigenen Reihen laufen lassen und vorne nicht so ungeduldig abschließen“, unterstreicht Dietrich, der sich mit dem Teamgeist „sehr zufrieden“ zeigt. In der Winterpause kehrt Kevin Wodarsch vom SV Seeburg zurück zu seinem Ex-Verein. „Dann haben wir nach vorne noch mehr Durchschlagskraft“, frohlockt er.

SC Eichsfeld

Im Sommer stand für das Trainerduo des neu gegründeten SC Eichsfeld, Timo Diederich/Pascal Witzke-Jenssen, eine echte Mammutaufgabe auf der Tagesordnung. Aus den Kadern der DJK Desingerode und des FC Mingerode galt es, die stärksten Akteure auszuwählen und möglichst schnell zu einer schlagkräftigen Mannschaft zu formen. „Das hat super geklappt, die Jungs sind charakterlich top“, unterstreicht Timo Diederich, der mit dem momentan sechsten Platz „sehr gut leben“ kann.

„Ein paar Punkte mehr hätten es allerdings sein müssen“, sagt Diederich und denkt dabei vorrangig an die Niederlage gegen Rosdorf und 18 „katastrophale Minuten“ gegen Dransfeld, nach denen sein Team mit 0:5 hinten lag. Das soll künftg nicht mehr passieren, deshalb will der SC-Coach mit seinen Jungs in der Winterpause vorrangig an der kollektiven Defensivarbeit feilen.

SV Seeburg

Sechs Siege, sechs Niederlagen, 22 geschossene Tore, 22 Gegentreffer – die Zahlen des SV Seeburg zeigen, dass sich gute und schlechte Leistungen beim Team von Spielertrainer Lars Kreitz zu oft abwechselten. Der fehlenden Konstanz ist es geschuldet, dass der SV lediglich auf Rang acht überwintert. Dem 1:0-Derbysieg gegen die starke SG Rhume folgte ein 1:5 bei Aufsteiger RSV Göttingen 05. Mit Kevin Wodarsch, der erst im Sommer zu den Seeburgern stieß, verlässt der mit sieben Toren gefährlichste Offensivspieler zudem den Kader.

Von Christian Roeben

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