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Kreisliga: SC Eichsfeld schlägt SG Rhume

„Einfach zu hoch“ Kreisliga: SC Eichsfeld schlägt SG Rhume

„Zu deutlich“, so nahm Spielertrainer Timo Diederich den 5:1 (1:1)-Derbysieg  seines SC Eichsfelds gegen die SG Rhume wahr. Mit dem Sieg  in der Fußball-Kreisliga setzten die „Violetten“ den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort.

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Mit allen Mitteln: Timm Kaldeich (SC Eichsfeld/hinten) umklammert seinen Gegenspieler Julian Tenchella (SG Rhume).

Quelle: Schneemann

Mingerode. In der ersten Viertelstunde  begannen die Gastgeber aggressiv und läuferisch klar überlegen, jedoch ohne sich klare Torchancen herausspielen zu können, da der letzte und entscheidende Pass nicht ankam. Folglich fiel der Führungstreffer für die Hausherren nach einer ganz starken Einzelaktion von Jonas Funke, die rüde von Nils Fischer im Strafraum beendet wurde. Schiedsrichter Tim Römermann (Badenhausen) zeigte konsequenterweise auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter versenkte der Gefoulte ohne Probleme zum 1:0 (20.).

Nur 14 Minuten später schwieg die Pfeife von Referee Römermann zum Ärgernis von Gäste-Coach Tobias Dietrich, der ein strafstoßwürdiges Foul an einem seiner Schützlinge gesehen haben wollte, jener entschied jedoch zurecht auf Eckball. Dennoch sollte Dietrich zwei Minuten später Grund zum Jubeln haben: Für einen flachen Freistoß von Cedric Grieß fühlte sich kein SCler zuständig, sodass Senol Benliler das Leder gedankenschnell zum 1:1-Pausenstand über die Linie beförderte (36.).

Nach dem Pausentee wurde die Partie wesentlich kampfbetonter und Torchancen Mangelware. „Es war klar, wer hier das 2:1 macht, der gewinnt das Ding“, fasste SG-Trainer Tobias Dietrich die Lauerstellung beider Mannschaften zu diesem Zeitpunkt der Partie zusammen. Das ominöse 2:1 erzielte dann Alexander Böning, nachdem er vom eingewechselten Kevin Kunze schön in Szene gesetzt wurde (68.). Mit dem Rückstand machte die SG Rhume auf und wollte auf den Ausgleich drängen. Das ermöglichte den Hausherren ihre brandgefährlichen Konter zu fahren.

Erst schlug Hendrik Otto den entscheidenden „Sargnagel“ zum 3:1 ein (80.), dann drehten Markus Diedrich und Marcel Bömeke noch einmal ordentlich auf und besorgten den deutlichen 5:1-Endstand. „Wenn man ehrlich ist, dann muss man sagen, dass das Pendel genau so gut in die andere Richtung hätte ausschlagen können“, resümierte Timo Diederich eine hart geführte und ausgeglichene Partie.

Deutlich nüchterner viel das Fazit von Tobias Dietrich aus: „Uns liegen die Derbys einfach nicht, wir hätten zur Pause schon führen müssen.“

SCE: Habich – Kaldeich, Funke (65. K. Kunze), Schwedhelm (46.  M. Kunze), Tauchmann – Diederich (86. Maur), Diedrich, Bömecke, Otto – Böning, Witzke.

SGR: Keil – Ibba (66. Tenchella), Bigalke, Fischer (75. M. Otto), Gasi – Beseke, Gries, F. Otto (85. Krause), Ballhausen, Benliler, Maretschke. 

Tore: 1:0 Funke (20./FE), 1:1 Benliler (36.), 2:1 Böning (68.), 3:1 Otto (80.), 4:1 Diedrich (85.), 5:1 Bömeke (89.).

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