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Landesliga: SVG-Trainer erholt sich gut

Nolte kehrt bald zurück Landesliga: SVG-Trainer erholt sich gut

Die Spielplangestaltung ist für die heimischen Fußball-Landesligisten ziemlich unglücklich. Regelmäßig spielen die SVG und der TSV Landolfshausen am selben Tag auswärts oder gleichzeitig daheim.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Am Sonntag steht wieder ein Heimspieltag an. So haben die Fans die Qual der Wahl, ob sie um 14.30 Uhr den TSV gegen Vahdet Braunschweig beobachten oder zur gleichen Uhrzeit lieber am Sandweg die SVG gegen Fallersleben verfolgen.

TSV Landolfshausen – TSC Vahdet Braunschweig. Es sah so aus, als komme der Aufsteiger richtig ins Rollen. Dann folgten zwei Niederlagen, darunter am vergangenen Wochenende die bisher schwächste Saisonleistung in Fallersleben. Ingo Müller, Trainer des Tabellenvorletzten, hat den Rückschlag abgehakt: „Wir können nun mal nicht immer am Limit spielen. Abzusehen war solch ein Leistungsabfall aber nicht, da wir zuvor gut trainiert hatten.“ Ob es da hilft, dass in dieser Woche kaum unter Wettkampfbedingungen geübt werden konnte? Aufgrund der Regenfälle absolvierten die Landolfshäuser ein Alternativprogramm mit Hallenfußball und Laufeinheiten. Ohne den rotgesperrten Philipp Behrens müsse seine Elf „mehr Zug ins Spiel“ bekommen, fordert Müller. Dann kann es im Spiel gegen die achtplatzierten Braunschweiger wieder aufwärts gehen.

SVG – VfB Fallersleben. Die Stimme von SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel klingt erleichtert, geradezu glücklich, als er die frohe Kunde überbringt: „Knut kommt bald wieder“. Die Genesung des erkrankten Trainers Knut Nolte verlaufe nach Plan. Voraussichtlich arbeitet Nolte schon in der übernächsten Woche wieder mit der Mannschaft. Es ist die beste von vielen guten Nachrichten für die Schwarz-Weißen, denen momentan einfach alles von der Hand geht: punktgleich mit Spitzenreiter Braunschweig Süd auf Platz zwei, zuletzt zwei 3:0-Siege gegen starke Kontrahenten, und „viel Spaß im Training“, wie Tunkel betont.

Piotr Podolczak kümmere sich um die Torhüter, Jan Hoffmann leite die Übungen an, und die Vorbereitung auf den Gegner übernehme er selbst, so Tunkel. „Es gefällt mir richtig gut, wie gut sich jeder im Team auf seine Aufgaben fokussieren kann.“ Exemplarisch lobt Tunkel Stürmer Ali Ismail für dessen starke Defensivarbeit. Ganz und gar nicht so harmonisch geht es beim Gast aus Fallersleben zu. Unter der Woche trat der komplette Spartenvorstand aufgrund interner Differenzen zurück.

„Das kann auch eine Trotzreaktion beim Team auslösen“, warnt Tunkel. Zudem spiele der VfB deutlich besser, als es der zwölfte Rang vermuten lässt. „Fallersleben ist fußballerisch dem Gegner häufig überlegen, verpasst es aber, sich zu belohnen“, unterstreicht der 35-Jährige.  Erdem Kazan und Nico Grimaldi fehlen, Jannik Psotta, Danny Cohrs und Philipp Deggim gehen angeschlagen in die Partie. 

Von Rupert Fabig

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