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Landesliga: SVG Göttingen geht selbstbewusst ins Verfolgerduell

TSV Landolfshausen kann Polster ausbauen Landesliga: SVG Göttingen geht selbstbewusst ins Verfolgerduell

Titelkandidat SVG lädt zum Duell der Verfolger an den Sandweg. Die Schwarz-Weißen sind mit dem krankheitsbedingten Fehlen von Cheftrainer Knut Nolte ein wenig von der Erfolgsspur abgekommen und müssen die Regionalliga-Reserve des Goslarer SC zu Hause unbedingt bezwingen, um ihren eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

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Hofft trotz Schulterverletzung auf einen Einsatz: SVG-Mittelfeldakteur Tomas Zekas (l.), hier gegen Braunschweigs Christopher Derwein.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Wie das geht, hat Aufsteiger TSV Landolfshausen am vergangenen Wochenende mit dem 6:3 in Goslar vorgemacht. Das Team von Trainer Ingo Müller will jetzt zu Hause gegen den TSV Hillerse weitere Punkte in der Fußball-Landesliga verbuchen, um sich ein beruhigendes Polster auf die Abstiegsregion zu erspielen. Beide Partien werden am Sonntag, 28. September, um 15 Uhr angepfiffen.

SVG – Goslarer SC II. „Wir sind der Favorit und werden nicht in Ehrfurcht erstarren, nur weil wir gegen den Zweiten spielen. Das Spiel wollen wir mit aller Macht gewinnen. Landolfshausen hat Goslar vergangene Woche auch sechs Stück reingehauen“, betont SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel vor Selbstvertrauen strotzend.

Ist das mit Blick auf die jüngsten Ergebnisse (1:1 gegen Gitter und 0:1 gegen Vorsfelde) überhaupt angebracht? „Ja“, stellt Tunkel klar: „Wir haben in beiden Partien gut gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Wenn wir so weiterspielen, dann wird sich die Mannschaft auch belohnen.“

Goslars souverän aufgestiegene Reserve werde allerdings nicht unterschätzt, versichert er. Sie sei spielstark und habe mit Marcel Schaare (8 Treffer) einen seit Jahren sehr erfolgreich spielenden Torjäger. Ein wenig Sorgen bereite der SVG allerdings weiterhin die dünne Personaldecke. „Wir haben nur 14 Spieler“, sagt Tunkel. Prominenteste Ausfälle sind Stürmer Nicola Grimaldi (beruflich verhindert) und Alex Hafner (Grippe).

Bevor es im Stadion am Sandweg darum geht, Spitzenreiter FC Braunschweig Süd auf den Fersen zu bleiben, wird der Gastgeber von der VGH-Versicherungsgruppe als zweitfairste Mannschaft Südniedersachsens geehrt.

„Wir sind punktgleich mit Northeim, haben aber eine rote Karte mehr bekommen und rangieren deswegen hinter ihnen. Diese Auszeichnung haben sich unsere Jungs verdient“, sagt Abteilungsleiter Tunkel. Die Ehrung nimmt VGH-Vertriebsleiter Hanns-Christoph Lutz vor.

TSV Landolfshausen – TSV Hillerse. Ein Duell punktgleicher Kontrahenten: Mit je sieben Zählern rangiert der Gastgeber mit Rang zehn zwei Plätze vor Hillerse. Wie die Landolfshäuser verbuchte auch die Elf aus dem im Landkreis Gifhorn liegenden 2500-Seelen-Örtchen Hillerse am vergangenen Wochenende einen Sieg.

Mit dem 3:1 gegen den MTV Wolfenbüttel verließen sie die Abstiegszone. Nach seinem Urlaub stößt Trainer Müller am Sonntag wieder zur Mannschaft hinzu.

Fairness-Cup
VGH ehrt mehr als 40 Teams

Der VGH-Fairness-Cup ist seit dem Jahr 2000 fester Bestandteil im niedersächsischen Fußball. Neben dem Sieger werden auch die fairsten Mannschaften in den Gebieten der zwölf VGH-Regionaldirektionen ermittelt und ausgezeichnet.

Mehr als 40 Mannschaften werden so für vorbildliches Verhalten geehrt. Die Sieger erhalten Preise sowie Pokale und übernehmen eine Patenschaft für eine Jugendmannschaft ihres Vereins.

Die VGH stellt Niedersachsens Nachwuchs Sportausrüstungen im Wert von 30 000 Euro zur Verfügung.

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