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Landesliga: TSV Landolfshausen hofft auf Klassenverbleib

Letzter Akt des Abstiegsdramas Landesliga: TSV Landolfshausen hofft auf Klassenverbleib

Petershütte, Wolfenbüttel, Landolfshausen. Auf diese drei Orte blickt die Fußball-Landesliga am Sonntag um 15 Uhr. Dort entscheidet sich das Schicksal über Abstieg und Klassenverbleib, um den ein Dreikampf zwischen dem SC Gitter (33 Punkte), Tuspo Petershütte (32) und dem TSV Landolfshausen (31) entbrannt ist.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Gitter spielt beim MTV Wolfenbüttel, Petershütte empfängt Vahdet Braunschweig, und Landolfshausen den als Absteiger feststehenden TuS Neudorf-Platendorf. Zwei Mannschaften retten sich, eine muss runter in die Bezirksliga. Mit viel Glück und dreifacher Schützenhilfe kann selbst BV Germania Wolfenbüttel (31) trotz eines miserablen Torverhältnisses noch mitmischen und die Liga halten. Wo wir schon beim Glücksspiel sind: Die Zuschauer des Sportwochenendes in Landolfshausen können getrost alle Jetons auf Ja setzen, falls sie wetten, ob zwischen 15 und 16.45 Uhr ein dramatisches Abstiegsfinale zu erwarten ist.

Ein Endspiel ist die Begegnung auch für TSV-Trainer Ingo Müller. Er hört nach mehr als zwei Dekaden auf. Wehmut kommt bei ihm jedoch nicht auf. „Ich mache das ja nicht ohne Grund, die Arbeit hat viel Kraft gekostet“, sagt Müller. Seinen Abschied möchte er natürlich mit dem erfolgreichen Ligaverbleib des Aufsteigers feiern.

Zwei Probleme sieht Müller auf dem Weg zur Realisierung seines Wunsches allerdings. Zum einen müsse der TSV die formstarken Gäste erstmal schlagen: „Seit der Abstieg von Neudorf-Platendorf feststeht, haben sie gute Resultate erzielt. Kein Mensch sollte sich vorstellen, dass unser Sieg bereits sicher ist.“ Zum anderen hofft Müller darauf, dass die Kontrahenten Gitter und Petershütte auf ambitionierte Gegner treffen, die gewillt sind, ihnen Punkte abzunehmen.

Immerhin: Mustafa Öz, Vorsitzender von Vahdet, verspricht, dass seine Mannschaft Vollgas geben werde. „Wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, dass ein türkischer Verein nicht alles gegeben hätte“, betont Öz. Auch Wolfgang Hintze, Abteilungsleiter des MTV Wolfenbüttel, erklärt: „Um Germania Wolfenbüttel zu helfen, wollen wir auf jeden Fall gegen Gitter gewinnen.“ Zwischenstände von anderen Plätzen wird Müller seiner von Ausfällen verschonten Elf nicht übermitteln. „Wir müssen selbst erstmal in Vorleistung gehen“, fordert er.

MTV Gifhorn – SVG. Mit einem Sieg „gegen eine tolle Mannschaft, in einem tollen Stadion“ möchte der Meister am Sonntag um 15 Uhr die Sahnehaube auf die Saison setzen.

Von Rupert Fabig

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