Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Landesliga: TSV Landolfshausen und SVG stehen sich gegenüber

Schlusslicht empfängt Titelkandidaten Landesliga: TSV Landolfshausen und SVG stehen sich gegenüber

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen des einzigen Südniedersachsen-Duells in der Fußball-Landesliga kaum sein: Wenn der Aufsteiger TSV Landolfshausen am Sonntag um 14 Uhr den Titelkandidaten SVG empfängt, trifft das Schlusslicht auf den Tabellenzweiten.

Voriger Artikel
Oberliga: Göttingen 05 empfängt Rotenburger SV
Nächster Artikel
1. Fußball-Kreisklasse Mitte: FC Höherberg jubelt

Der SVGer Erdem Kazan (l.), hier gegen die Landolfshäuser Finn Peters (M.) und Tobias Koch, ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

Quelle: Pförtner

Göttingen. TSV-Trainer Ingo Müller hätte lieber zu Saisonbeginn gegen die Schwarz-Weißen gespielt. „Die Euphorie eines Aufsteiger ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht verflogen, Ernüchterung noch nicht eingetreten“, sagt Müller, dessen Team vor Wochenfrist mit 0:4 beim MTV Gifhorn verloren hat, zur Begründung. „Außerdem“, fügt er hinzu, „hätten wir wahrscheinlich mehr Zuschauer gehabt, und das Ganze hätte bei Sonne noch mehr Spaß gemacht“.

Landolfshausen hat in seiner Landesliga-Premierensaison bisher eine Berg- und Talfahrt erlebt: Es fing schlecht an, dann folgte ein Zwischenhoch mit zwei Auswärtssiegen hintereinander – einem 1:0 bei Petershütte und vor allem einem beinahe sensationellen 6:3 bei der Reserve des Goslarer SC. Zuletzt jedoch zeigte die Leistungskurve wieder nach unten, und seit dem vergangenen Wochenende ist der TSV wieder Tabellenletzter.

Der Ausfall von Heiko Bernheiden spiele eine Rolle, „aber das allein ist zu wenig als Erklärung“, unterstreicht Müller. Gegen Hillerse habe sein Team „relativ dämlich verloren“, danach sei „der Kick“ vorbei gewesen. In Gifhorn könne man durchaus eine Partie verlieren, aber bei „ein, zwei anderen Spielen“ sei er zuletzt „nicht 100-prozentig zufrieden“ gewesen.

"Das sind wir eigentlich gewohnt"

SVG-Trainer Knut Nolte musste vor einer Woche eine wetterbedingte Spielabsage hinnehmen. „Einerseits sind wir dadurch ein bisschen aus dem Tritt gekommen, andererseits hätten wir viele Ausfälle gehabt. Das war ein bisschen zweischneidig“, sagt der Coach. Ansonsten sei die SVG als Tabellenzweiter natürlich  Favorit. „Andererseits ist es ein Derby, denen steht das Wasser bis zum Hals, und der Platz ist nicht gerade das Goldene für unser Kombinationsspiel“, so Nolte, der einen tief stehenden Gegner erwartet.

„Aber das sind wir eigentlich gewohnt, darauf können wir technisch ganz gut reagieren.“ Neben Freyberg und Schiller fällt Schütte (beruflich verhindert) aus. Grimaldi wird aus Zeitgründen „erst mal nicht dabei sein“, eventuell zu Einsätzen in der Reserve kommen – darauf habe man sich verständigt. „Das ist schade wegen seiner körperlichen Präsenz und der Art und Weise, wie er die Bälle festgemacht hat“, sagt Nolte. Dafür steht Käschel bis zur Winterpause wieder zur Verfügung.

Ingo Müller kann demgegenüber aus dem Vollen schöpfen – und macht seinem Team Mut: „Realistisch ist die Chance nicht groß. Aber man hat immer eine Chance. Die SVG hat ja auch in Gitter Punkte liegen gelassen.“ Die Partie sei „eins von den Spielen, auf die wir uns vor der Saison gefreut haben“. Am Freitagabend stärkte sich der TSV im Hinblick auf den zu erwartenden tiefen Boden bei einem vom Förderkreis der Landolfshäuser veranstalteten Schlachteessen. Landolfshausen ist also gut gerüstet – und die Sonne soll laut Wetterbericht auch scheinen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
BG Göttingen spielt gegen Bayreuth
Noch mehr Fußball