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Mädchenfußball Göttingen: Hallenmeisterschaften haben begonnen

Zahl der Teams konstant Mädchenfußball Göttingen: Hallenmeisterschaften haben begonnen

Mit 81 Mannschaften in fünf Altersklassen sind die Fußball-Juniorinnen am vergangenen Wochenende in die Hallensaison gestartet. Bis März 2015 wird gekickt, ehe die Regionsmeister in allen Altersklassen feststehen. Teams aus den Fußballkreisen Göttingen-Osterode und Northeim spielen gemeinsam. Erstmals zeichnet Jürgen Turke (SVG) für die Organisation der Hallenmeisterschaften verantwortlich.

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Startschuss: Die Juniorinnen spielen Regionsmeister aus.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Die Zahlen der Mannschaften sind konstant geblieben. Es gibt immer mehr Vereine, die Mädchen-Fußball anbieten. Allein im Göttinger Stadtgebiet sind es inzwischen sechs. Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, sagt Turke.

Dass die jungen Spielerinnen mit Pauline Bremer (Turbine Potsdam, Bundesliga) und Isabell Fischer (VfL Wolfsburg II, 2. Bundesliga) zwei Fußballerinnen als Vorbilder haben, die es aus dem Bereich Göttingen in die Top-Ligen geschafft haben, bezeichnet der Hallenverantwortliche als Glücksfall.

Anders als bei den Jungen, gibt es bei den Mädchen mehrere Qualifikationsrunden bis zum Finalturnier. „Wir wollten den Mannschaften möglichst viele Gelegenheiten bieten unter Wettkampfbedingungen zu spielen, schließlich geht es ja auf dem Feld erst im April nach Ostern weiter“, so Turke, der eng mit seinem Vorgänger Erwin Müller (Bad Lauterberg) zusammenarbeitet, der neben dem Spielbetrieb auf dem Feld für die Frauen und Mädchen in der Halle jetzt „nur“ noch für die Damen verantwortlich ist.

„Ich habe mir die ersten Spiele angeschaut“

Die B-, C- und D-Juniorinnen spielen nach Futsalregeln mit zwei Schiedsrichtern. Damit werden Vorgaben des Deutschen Fußball Bundes (DFB) umgesetzt. „Auch wenn die Regeln erst einmal ungewöhnlich sind, haben die Mädchen keine Berührungsängste“, sagt Turke.

Am ersten Spieltag der D-Mädchen habe alles sehr gut funktioniert. Im Vorfeld hatte es für Trainer Fortbildungs-Angebote gegeben, um sich mit Futsal vertraut zu machen, hinzu kam wenige Tage vor dem Start noch eine Besprechung mit Vereinsvertretern. „Ich habe mir die ersten Spiele angeschaut. Mit den neuen Regeln geht ganz offensichtlich eine offensivere Spielweise einher. Das Passspiel ist gefordert, es wird längst nicht mehr so viel nach vorn gebolzt“, sagt Turke.

Dass die Mädchen mit ihren Eltern teilweise weite Fahrten zu den Hallenspielen machen müssen, stoße nicht auf Kritik. „Sie sind daran gewöhnt, dass es nicht so viele Vereine gibt. Und weil sie gern mal neue Gegner kennenlernen möchten, werden auch Fahrten bis Einbeck, Lippoldsberg und Münden akzeptiert. Immer nur in der Mitte spielen, geht ja auch nicht.“

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