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Mingerodes Gegner mit Engpass

Fußball-Kreisliga Mingerodes Gegner mit Engpass

Der Spielbetrieb bei Fußball-Kreisligist TSV Diemarden, am kommenden Sonntag Gegner und Gastgeber des FC Mingerode, steht auf der Kippe. Am vergangenen Sonntag ist die Mannschaft von Spielertrainer Mohammad Mohebieh mangels Personal nicht zum Punktspiel bei der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen angetreten und hat folgerichtig eine 0:5-Wertung kassiert.

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Trifft am Sonntag laut Spielplan auf Diemarden: Mingerodes Kevin Kunze (vorne), hier im Pokalspiel gegen Groß Ellershausen.

Quelle: HS

Mingerode/Diemarden. „Wir haben alles versucht, aber nur zehn spielfähige Akteure aufgetrieben“, bedauert Mohebieh.

Schon seit Wochen gehe seine Elf mit exakt elf Spielern in ihre Partien. „Ab und an haben wir noch einen Ersatztorwart auf der Bank sitzen, aber dass der nicht spielen kann, erklärt sich von selbst“, sagt der 29-Jährige. Eine Verletzungsmisere habe dem TSV arg zugesetzt, zudem seien viele Spieler beruflich verhindert. An ein effektives Training sei momentan nicht zu denken. Mittlerweile haben die Diemarder auch ihr Trainingspensum auf einmal pro Woche zurückgeschraubt. „Mit fünf Mann ist bestenfalls Individualtraining möglich. Da kann ich den jungen Spielern den ein oder anderen Trick beibringen“, sagt der ehemalige 05-Stürmer. Da es in Diemarden weder eine zweite Mannschaft noch eine A-Jugend gibt, rechnet Mohebieh erst in einigen Wochen mit einer Entspannung des Personalengpasses. Die Hinserie wolle man aber auf jeden Fall zu Ende spielen. „Dann entscheiden wir, ob es Sinn macht weiter zu spielen.“ Bedingung für Mohebieh wäre ein Kader von 15 Akteuren, mit dem man arbeiten könnte. Zur anstehenden Heimpartie gegen Mingerode am kommenden Sonntag tritt der TSV laut Mohebieh aber „zu 100 Prozent an“.

Dass die Diemarder diese Aussage anscheinend ernst meinen, bestätigt Mingerodes Fußball-Obmann Daniel Engelhardt. „Wir haben nichts davon gehört, dass Diemarden am Wochenende überlegt, nicht anzutreten.“ Auch sei niemand mit dem Wunsch einer Spielverlegung an den FC herangetreten. „Wir gehen davon aus, dass wir spielen“, unterstreicht Engelhardt. Dass es nach der Reserve des SV Germania Breitenberg, die in der Vorwoche ihr Team aus der 1. Kreisklasse A zurückgezogen hat (Tageblatt berichtete), nun auch in der Kreisliga den ersten Verein gibt, der diese Option in Betracht zieht, sei eine „besorgliche Tendenz“.

fab/kku

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