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Mönchengladbach siegt mit 8:2 in Hardegsen

Weisweiler-Elf Mönchengladbach siegt mit 8:2 in Hardegsen

720 Zuschauer haben das Benefizspiel der Weisweiler-Elf von Borussia Mönchengladbach gegen die Alten Herren der SSG Trögen-Üssinghausen in Hardegsen gesehen. Die Traditionsmannschaft des Fußball-Bundesligisten gewann in Hardegsen mit 8:2 (3:0). Besonders Ex-Nationalspieler Mike Hanke begeisterte die Massen.

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Quelle: SPF

Hardegsen. Selfies hier und Selfies da – und gefühlt auf jedem zweiten ist Hanke mit auf dem Smartphone-Foto. Er ist ohne Zweifel der begehrteste Ex-Profi. Berührungsängste gibt es nicht. So ganz nebenbei unterzeichnet der Ex-Nationalspieler alles, was ihm entgegengehalten wird – und das auch schon beim Aufwärmprogramm. Ob Shirt, Schuh, Arm oder Autogrammkarte – Hanke signiert ebenso fleißig, wie er Tore schießt. Beim 8:2 war er dreimal erfolgreich, die weiteren Treffer erzielten Criens, Kastenmaier, Gaede, Marx und Weber.

Dass das Spiel nicht zweistellig ausging, verhinderten die SSG-Keeper Michael Reuper und Carsten Leibrich. „Ich konnte als Borussia-Fan gegen meine Idole spielen, mehr geht nicht“, sagt Reuper. Ins Schwärmen geriet auch Borussen-Fan Eckart Bielefeldt. Seine mit unzähligen Aufnähern gespickte Kutte weist ihn als Mitglied des Fanklubs Hyänen Dassensen aus. „Unser Fanklub hat knapp 30 Mitglieder. Es ist toll, die Ex-Profis hier zu sehen. Ich mochte besonders die 70er-Jahre“, so der 65-Jährige.

Die Borussen nach Hardegsen geholt hat Gerhard Abendroth. Der 65-Jährige kickt noch immer aktiv für die SSG, und ans Schluss machen denkt Abendroth mit seinen mehr als 1200 Pflichtspielen noch nicht. „Ich bin begeistert, es hat alles super funktioniert. Dass ich sogar ein Tor geschossen habe und die letzten Minuten des Spiels mit der Weisweiler-Elf auflaufen durfte, war genial“, sagt der Borussia-Fan. Den zweiten SSG-Treffer markierte Tobias Henning. Oliver Wessel, der lange Zeit für GW Elliehausen aktiv war, staunte nach dem Match. „Ich hab' mir Pflipsen und Hanke als Gegner gesucht. Es ist schon erschreckend, wie gut die noch sind“, sagt der Verteidiger.

Eine kleine persönliche Zeitreise war der Trip nach Hardegsen für Esmir Muratovic. Der Coach von Sparta und Ex-05-Mittelfeldregisseur spielte 1993 bis 1995 für die Amateure der Borussia, trainierte aber komplett bei den Profis mit. „Ich hab den Sprung damals leider nicht geschafft. Hier meine Ex-Kameraden wie zum Beispiel Salou oder Pflipsen zu sehen, war klasse. Wir haben viel gesprochen, ich habe die Zeit sehr genossen“, so Muratovic. Und auch Edel-Techniker Pflipsen, den Muratovic als talentiertesten deutschen Spieler der 90er bezeichnete, war zufrieden. „Das Event war klasse. Gerhard Abendroth hat das super organisiert“, betont Pflipsen. Der Reinerlös des Benefizspiels kommt dem Hospiz an der Lutter zugute.

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