Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Nach 2:1-Sieg: Glücklich, aber „regelrecht tot“

Fußball-WM der U-17-Juniorinnen Nach 2:1-Sieg: Glücklich, aber „regelrecht tot“

Das Jahr 2012 geht für die Göttinger Fußballerin Pauline Bremer so erfolgreich weiter, wie es bisher verlaufen ist: Bei der WM der U-17-Juniorinnen in Aserbaidschan steuerte die 16-Jährige zum 2:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana ein Tor bei.

Voriger Artikel
RSV 05 setzt mit 1:0-Heimsieg Erfolgsserie fort
Nächster Artikel
RSV 05 weicht zum Training nach Rosdorf aus

Szene aus dem Ghana-Spiel: Pauline Bremer im Einsatz.

Quelle: Getty Images

Baku . Deutschland belegt damit nach dem ersten Spieltag der Vorrundengruppe D hinter China den zweiten Platz. Im zweiten Gruppenspiel sind am morgigen Mittwoch die Chinesinnen Gegner, in der letzten Partie der Vorrunde treffen die Deutschen dann am Sonntag um 13.45 Uhr auf Uruguay, das China mit 0:4 unterlag.

Bremer und Co. litten gegen Ghana vor allem unter den hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad. Ihre Tochter habe ihr via Facebook geschrieben, dass sie regelrecht tot sei, berichtet Paulines Mutter Mareike Bremer. Doch wie bereits im EM-Finale in der Schweiz, als es ähnlich warm war, ging die DFB-Elf als Sieger vom Platz und die Göttingerin spielte durch.

Bremer, die vom internationalen Fußballverband Fifa neben Torhüterin Merle Frohms und Mannschaftsführerin Sara Däbritz zu den deutschen Stars gezählt wird, traf in der 19. Minute zum vorentscheidenden 2:0. Zuvor hatte Däbritz Stürmerin Venus El-Kassem in Szene gesetzt. Deren Kopfball konnte Ghanas Schlussfrau nur noch vor die Füße von Viven Beil abklatschen, die zur Führung traf (13.).

Ghana erwischt besseren Start ins Spiel

Dabei hatte Ghana den besseren Start ins Spiel erwischt. Ein Kopfball von Priscilla Okyere strich knapp am Tor vorbei, und Fatima Alhassan scheiterte an Frohms. Kurz vor und kurz nach der Pause hatte Jane Ayieyam den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Laadi Issaka scheiterte an der deutschen Schlussfrau, einen Freistoß von Sherifatu Sumaila lenkte Frohms über die Latte. Nur noch Ayieyam gelang ein Treffer (80.).

„Wir waren effektiver, haben unsere beiden Torchancen genutzt. Am Ende haben wir nicht sehr gut gespielt, wir können das viel besser“, sagte Bundestrainerin Anouschka Bernhard, die auch der Zimmerkameradin von Bremer, Johanna Tietge, 90 Minuten Einsatzzeit gewährte. Während Bremer für Turbine Potsdam spielt, läuft Tietge wie auch Frohms für den VfL Wolfsburg auf.

Das „nächste Familientreffen der Generationen“ (Mareike Bremer) auf dem Sofa in Göttingen findet morgen um 17 Uhr statt, wenn die Partie gegen China im TV übertragen wird. Dabei dürfte es bereits um den Gruppensieg gehen. Bremer will in Aserbaidschan „viele Einsätze absolvieren und viele Erfahrungen sammeln“. Sie ist auf dem besten Weg dahin.
Die Spiele des deutschen Teams überträgt Eurosport live.

Von Eduard Warda

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Fußball-WM in Aserbaidschan

Blickt Pauline Bremer in ein paar Monaten auf das Jahr 2012 zurück, wird sie vielleicht ein wenig den Kopf schütteln: Nach einem Schlüsselbeinbruch arbeitete sich die Nachwuchsfußballerin wieder an die Nationalmannschaft der U-17-Juniorinnen heran und wurde für die EM in der Schweiz nominiert.

  • Kommentare
mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball