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Nesselröden klaut Eintracht die ersten Punkte

1. Fußball-Kreisklasse A Nesselröden klaut Eintracht die ersten Punkte

Der TSV Nesselröden hat Tabellenführer SV Eintracht Gieboldehausen am achten Spieltag der 1. Fußball-Kreisklasse A beim 0:0 die ersten Punktverluste der laufenden Saison beigebracht. In einer umkämpften Partie mit zwei Platzverweisen gelang es den Gästen nicht, Nesselrödens starken Schlussmann Lars Nemitz zu überwinden.

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Zweikampf: Nesselrödens Jan Steinberger (links) will an Gieboldehausens Florian Henne vorbei.

Quelle: JOK

Nesselröden. Der TSV-Torwart bewahrte die Heimelf mit Reflexen bei Daniel Bartels Kopfball (43.) und Eduard Derks 20-Meter-Schuss (67.) vor einem Rückstand.

Die Defensivleistung seiner Mannschaft, gepaart mit großem Kampfgeist, war für Nesselrödens Trainer Olaf Niemeyer der Schlüssel zum Punktgewinn gegen den Spitzenreiter: „Mit einem Punkt gegen den Spitzenreiter können wir gut leben. Wichtig war, dass wir zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt haben.“

Anfangs versuchten die Nesselröder die Initiative zu ergreifen, ohne sich dabei jedoch torgefährlich zu zeigen.  Es bedurfte der Unterstützung von Gieboldehausens Schlussmann Niklas Wüstefeld, um die erste Nesselröder Chance heraufzubeschwören: Wüstefeld faustete eine Flanke an den Kopf von Jonas Friederich, von wo der Ball knapp am Pfosten vorbeitrudelte (16.).

Die Gastelf brauchte 20 Minuten, um sich zu fangen, begann dann jedoch, offensiver und passsicherer zu agieren. Besonders die rechte Gieboldehäuser Seite mit Manuel Busching machte nun mehr Druck. Im Abschluss zögerte die Eintracht jedoch oft zu lange, so dass Ibrahim El-Batal (38., 42.) bei gleich zwei Versuchen noch entscheidend gestört wurde.

Im zweiten Durchgang schafften es die Nesselröder nur noch selten, für Entlastung zu sorgen, und dennoch hätte sich der TSV für einen couragierten Auftritt um ein Haar belohnt, doch Kilian Depuhls Drehschuss lenkte Niklas Wüstefeld soeben noch um den Pfosten (69.).

Depuhl stand drei Minuten später erneut im Mittelpunkt, diesmal jedoch in der Rolle des Bösewichts: Nach wiederholtem Foulspiel sah er Gelb-Rot (72.) und machte damit die Überzahl seines Teams zunichte, denn zwei Minuten zuvor war Gieboldehausens Jörg Wiehe nach einer Notbremse vom Platz gestellt worden.

Der Platzverweis und einige Freistoßentscheidungen erbosten die Gieboldehäuser Verantwortlichen derart, dass sie sich in den letzten zwanzig Minuten, in denen Antonio Wüstefeld nach Solo die beste Gelegenheit ausließ (82.), nach dem Schlusspfiff lautstark beim Schiedsrichter beschwerten.

TSV : Nemitz – P. Hunold, Stange, Depuhl, Kapusniak – Schenke, Hellmold, Römer – Steinberger, Leineweber, Friederich (A. Hunold, Rust). – Eintracht: N. Wüstefeld – Wiehe, Henne, Vieger – Busching, Kaminski, Schum, A. Wüstefeld , El-Batal – Bartels, Derk (Kaviger, Dahlke). – Tore : Fehlanzeige.
Besondere Vorkommnisse : Rote Karte für Gieboldehausens Wiehe (70.); Gelb-Rote Karte für Nesselrödens Kilian Depuhl (72.).

Von Christian Roeben

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