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SVG Göttingen wünscht sich guten Start

Neue Mannschaft des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen wünscht sich guten Start

Wenn das kein gutes Omen ist: Rechtzeitig zum Beginn der Teampräsentation des Fußball-Oberligisten SVG Göttingen kam am Sonnabendnachmittag, 2. Juli, die Sonne heraus. Lediglich 30 Zuschauer wollten sich das neue Team des höchstklassig spielenden Göttinger Klubs anschauen.

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Die Mannschaft des SVG.

Quelle: Swn Pförtner

Göttingen. Der Fokus lag im Stadion am Sandweg auf den Neuzugängen. Stürmer Lamine Diop wäre fast schon im vergangenen Jahr zu den Schwarz-Weißen gewechselt, entschied sich aber für den Ligakonkurrenten Eintracht Northeim - und verbrachte beinahe eine ganze Saison auf der Bank. So sprach der 21-Jährige bei seiner Präsentation auch von “einem Jahr Verzögerung”.

Neuer Kapitän ist noch nicht gewählt worden

Der 24-jährige Lukas Kusch, der vom TSV Landolfshausen kommt, ist Student an der Uni Göttingen, wird nach einer Verletzung vom SVG-Fitnesstrainer fit gemacht und hofft, Anfang August im Saft zu stehen. Der 28-jährige Routinier Julian Keseling kommt vom SSV Nörten-Hardenberg und soll nach dem Abgang des Kapitäns Sebastian Gehrke der Abwehr Stabilität verleihen. Ein neuer Kapitän ist noch nicht gewählt worden.

Die SVG hat vor allem Ergänzungen des Kaders vorgenommen. Leistungsträger wie Gehrke und Ali Ismail sind ersetzt worden, aber auf große Einkaufstour ist man - auch aus finanziellen Gründen - nicht gegangen. Mit einer Saison wie im vergangenen Jahr, als man als Aufsteiger Sechster wurde, wären die Verantwortlichen hochzufrieden. 

“Wir wollen so hoch wie möglich angreifen"

“Ich hoffe, dass wir den Platz wiederholen”, sagte Neuzugang Keseling. “Wir wollen so hoch wie möglich angreifen und auf keinen Fall absteigen”, unterstrich Mittelfeldspieler Florian Evers. "Es kommt einige Qualität auf uns zu", warnte Teammanager Thorsten Tunkel. Wichtig sei, “möglichst am Anfang die Spiele zu gewinnen”, sagte der stellvertretende Vorsitzende Karl Würzberg - das war das SVG-Erfolgsrezept der vergangenen Saison. 

Um das Ziel zu erreichen, muss hart trainiert werden, und entsprechend versprach Trainer Knut Nolte: “Es wird anstrengend.” Vom kommenden Dienstag bis Donnerstag bittet der Coach jeden Tag zu Training, von Freitag bis Sonntag steht ein Trainingslager in Eschwege auf dem Programm, am Sonntag gibt es außerdem ein Testspiel. 

Stimmung ist gut

Die Stimmung jedenfalls ist gut, was sich auch in der Vorstellung von Neuzugang Omar Younes wiederspiegelte - für den ehemaligen syrischen Juniorennationalspieler, einen Flüchtling, gab es eine Deutschstunde: Der Torhüter formulierte seine ersten deutschen Wörter ins Mikrofon, abgelesen von Zetteln, die ihm von Tunkel hingehalten wurden: "Auswärtssieg", "Schacko Hahne" (SVG-Urgestein) oder auch ganz einfach "Schafscheiße", ein Wort, das Nolte benutzt, wenn es nicht so gut läuft. Hoffentlich muss er es nicht so oft benutzen.

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