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Niedersachsenliga: A-Junioren des 1. SC Göttingen 05 in akuter Abstiegsgefahr

Bedrohlich nah am Abgrund Niedersachsenliga: A-Junioren des 1. SC Göttingen 05 in akuter Abstiegsgefahr

Für die A-Junioren des 1. SC 05 wird die Luft in der Fußball-Niedersachsenliga immer dünner. Nach der 1:3 (1:0)-Niederlage im Nachbarschaftsduell beim JFV Northeim bleiben die Göttinger, die aus den letzten fünf Partien nur einen Punkt geholt haben, als Tabellenelfter von 15 Mannschaften auf einem Platz, der höchstwahrscheinlich den Abstieg bedeutet.

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Der 05er Finn Daube (2.v.r.) prüft Northeims Torwart Dennis Henze.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Drei Begegnungen bleiben den Schwarz-Gelben noch, um den Lüneburger SK Hansa oder BW Lohne, die beide fünf Punkte Vorsprung haben, vom zehnten Platz zu verdrängen. Er würde den sicheren Klassenverbleib bedeuten.

Nicht einfacher wird die Aufgabe dadurch, dass alle drei Partien auf fremden Plätzen ausgetragen werden müssen. Machbar erscheinen die Herausforderungen beim Zwölften in Oldenburg und bei Schlusslicht Hambergen, riesig hoch hingegen die Hürde beim Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig II im Saisonfinale am 27. Juni. „Den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, ist schwierig. Wir müssen darauf hoffen, dass Lüneburg oder Lohne ihre restlichen Spiele nicht gewinnen“, skizzierte 05-Trainer Arunas Zekas die schwierige Ausgangslage seiner Mannschaft.

In Northeim sah es 50 Minuten danach aus, als könnten die Göttinger wie beim 4:3-Hinspielerfolg die Punkte mit nach Hause nehmen. Obwohl ersatzgeschwächt – Kapitän Giulian Thunert hatte sich krank gemeldet, und auf Spieler der U 17, die sich gleich im Anschluss mit 2:0 in Northeim die Landesligameisterschaft sicherten, konnte Zekas nicht zurückgreifen –, dominierten die Gäste die erste Halbzeit. Nach mehreren ungenutzten Torchancen gelang Laurens Kreißig in der 35. Minute die hoch verdiente 1:0-Führung. Doch mit einem Doppelschlag in der 52. und 53. Minute zum 2:1 für Northeim verpasste Asslani den 05ern einen herben Dämpfer.

„Der Knackpunkt war das 2:1, bei dem der Torschütze gut vier Meter im Abseits stand“, berichtete Zekas. „Danach haben wir ein wenig aufgemacht, sind aber nicht richtig durchgekommen.“ Bodes Treffer zum 3:1 (68.) machte die Hoffnung endgültig zunichte, die Partie noch drehen zu können.

Tore: 0:1 Kreißig (35.), 1:1/2:1 Asslani (52./53.), 3:1 Bode (68.).

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