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Niedersachsenpokal: SVG Gtöttingen empfängt Eintracht Northeim

Derby als Bewährungsprobe Niedersachsenpokal: SVG Gtöttingen empfängt Eintracht Northeim

Es ist das erste Kräftemessen der beiden südniedersächsischen Vertreter in der Fußball-Oberliga: Wenn am Sonntag der Aufsteiger SVG den künftigen Ligakonkurrenten Eintracht Northeim in der Qualifikationsrunde zum Niedersachsenpokal zu Gast hat, gehen die Northeimer als klarer Favorit ins Spiel.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Immerhin haben die Gäste die vergangene Saison als Fünfter beendet, während die SVG erst noch Oberliga-Luft schnuppern muss. Anstoß ist am Sonntag um 17 Uhr, die Schwarz-Weißen hoffen auf mehr als 500 Zuschauer.

„Northeim hat eine der besten Offensiven der Liga. Wir dürfen uns keiner Illusion hingeben: Die werden uns ganz schön unter Druck setzen“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. Eintracht-Manager Hartmut Denecke sieht das etwas anders: „Die SVG hat sich einige Tage länger vorbereitet und einige gute Testspiele absolviert. Bei uns muss der Beweis noch erbracht werden. Wir starten von Null auf 100, das wird nicht einfach.“ Hinzu komme der Heimvorteil der Göttinger.

Auch Nolte sieht sein Team recht gut in Schuss. „In den drei Testspielen gegen die Regionalligisten haben wir uns schon ganz gut darauf einstellen können, was uns erwartet“, sagt er. „Die Oberliga wird um einiges schwerer als die Landesliga, aber wir sind ganz gut eingespielt.“ Bei der SVG stehe das Team im Vordergrund, Führungsspieler sind für Nolte Florian Evers, Josu Vicuna „und die beiden Recken in der Abwehr“, Jan Hoffmann und Sebastian Gehrke. Der ehemalige Northeimer ist vom Team zum Kapitän gewählt worden.

„Die SVG ist durchweg ordentlich besetzt“, lobt Denecke den Gegner. „Gehrke ist ein abgeklärter Spieler, und mit Burkhardt hat Nolte ein Loch auf der Außenbahn gestopft. Die Mannschaft steht defensiv sehr gut“ – zusammengefasst: Eine sehr gute Abwehr trifft auf einen sehr starken Sturm.

Hinter dem Northeimer Angreifer Melvin Zimmermann, der sich im Testspiel gegen Heiligenstadt eine schmerzhafte Schienbeinprellung zugezogen hat, steht allerdings ein Fragezeichen. Sebastian Marx fehlt seit längerer Zeit. Bei der SVG fallen Tomas Zekas und Jeff Pierre aus. Für den bis Oktober verhinderten Ersatzkeeper Maximilian Nagels sitzt am Sonntag der Torwart der zweiten Mannschaft, Tim Markov, auf der Bank. Die Suche nach einer Aushilfe soll nächste Woche konkretisiert werden. „Es gibt drei bis vier heiße Kandidaten“, verrät Nolte.

Das Landesliga-Derby 2013/14 am Sandweg (0:2) sahen 700 Zuschauer. Auf ebenso viele hofft die SVG auch diesmal. Außerdem trifft der Sieger der Partie im Erstrundenspiel auf den Regionalligisten VfV Borussia Hildesheim – und hat damit wieder Zahltag.

„Der Cup ist wirtschaftlich sehr interessant für uns“, sagt Denecke, der darauf verweist, dass der Verband für das Erreichen des Viertelfinales 3500 Euro und für das Halbfinale 7000 Euro zahlt. Auch darum geht es beim Derby, in erster Linie aber um den Sieg. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagt SVG-Trainer Nolte. „Wenn wir nach hinten ordentlich arbeiten, haben wir eine Chance.“

Von Eduard Warda

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