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Optimistischer Blick auf die Rückserie

Fußball-Landesliga Optimistischer Blick auf die Rückserie

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr startet die Fußball-Landesliga in die Rückserie. Höhepunkt aus Göttinger Sicht ist das Lokalderby zwischen Absteiger 1. SC 05 und Aufsteiger SCW. In einer Zwischenbilanz haben die Trainer der drei heimischen Vereine ein Resümee gezogen und ihre Ziele für die Rückrunde formuliert,  die ab dem 13. Dezember von der zweieinhalbmonatigen Winterpause unterbrochen wird.

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Optimistisch und kämpferisch: die Fußball-Landesliga-Trainer Yannick Schade (Landolfshausen), Oliver Hille (1. SC 05) und Marc Zimmermann (SCW; von links).

Quelle: SPF (2)/CR

Als Zwölfter belegt der TSV Landolfshausen mit zwölf Punkten den ersten Nichtabstiegsplatz, hat aber drei Spiele weniger bestritten als die einen Zähler und drei Ränge besseren Weender. Trainer Yannick Schade ist sich bewusst, dass die aktuelle Tabelle ein Zerrbild der realen Verhältnisse darstellt, unterstreicht aber, dass er mit der Bilanz von drei Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen keineswegs zufrieden ist. „Etliche Male haben wir sehr unglücklich verloren wie beim 1:2 gegen Salder oder Punkte abgegeben wie im Auftaktspiel gegen Wolfenbüttel, als wir in der 90. Minute das 3:3 kassiert haben. Schuld waren Fehler, die wir selbst gemacht haben“, erinnert er sich, ist aber zuversichtlich, dass die Mannschaft daraus gelernt hat und sie nicht wiederholen wird.

 
„Es hat eine Weile gedauert, bis  ich das neuformierte Team richtig eingestellt und auf das jetzige Niveau gebracht habe“, fügt der Coach hinzu und blickt optimistisch in die Zukunft, die bis zur Winterpause noch vier Auswärtsspiele bereit hält: in Wolfenbüttel, beim FC Braunschweig,  beim SC Gitter und in Lengede. „Es geht mir nicht darum, einen bestimmten Tabellenplatz zu erreichen. Wir haben uns vorgenommen, bei jeder Trainingseinheit und jedem Spiel das Optimale herauszuholen.“

 

Ein Wechselbad der Gefühle mit schwindelerregendem Absturz ans Tabellenende hat der 1. SC 05 in den vergangenen dreieinhalb Monaten durchlaufen –  unterbrochen von wenigen Hoffnungsschimmern  und dem Trainerwechsel von Arunas Zekas zu Oliver Hille. Vor Saisonbeginn als Titelkandidat gehandelt, zusätzlich befeuert durch den 5:0-Auftakt in Weende, blieb der Oberliga-Absteiger anschließend zwölf Spieltage ohne Sieg. Erst in der bislang letzten Partie deuteten die Schwarz-Gelben mit dem 2:0 beim VfL Salder an, dass die Talsohle durchschritten sein könnte.

 
Diese Hoffnung hat auch Coach Oliver Hille, der die Mannschaft seit vier Spieltagen betreut: „Mit dem Sieg haben wir den Anschluss wiederhergestellt und glauben, da jetzt die lange verletzten Bruns und Psotta wieder an Bord sind und mit Witschewatsch bald ein starker Innenverteidiger zurückkehrt, den Klassenerhalt noch schaffen zu können. Mit ihnen wird die Mannschaft nicht nur stärker wird, es wächst auch die notwendige Konkurrenz innerhalb des Teams. Sie motiviert die Spieler, sich noch mehr anzustrengen.“ Der beschwerliche Aufstieg aus dem Tabellenkeller soll mit erfolgreichen Auftritten im Derby gegen den SCW und in den beiden weiteren Partien bis zur Winterpause – gegen Ölper und in Calberlah – an Fahrt gewinnen.

 

Bis zum neunten Spieltag hat Aufsteiger SCW gebraucht, um in der neuen Klasse anzukommen. Nach sieben Niederlagen und einem 2:2 in Calberlah markierte der 8:1-Paukenschlag im Lokalderby gegen Landolfshausen den spektakulären Wendepunkt. „Dieser Sieg war natürlich der Höhepunkt der bisherigen Saison, der Tiefpunkt sicherlich die 0:5-Auftaktniederlage gegen den 1. SC 05“, erinnert sich SCW-Trainer Marc Zimmermann. „Wir hatten einen schweren Start, haben viele individuelle und Mannschaftsfehler gemacht. „Dass wir von den letzten sechs Spielen vier gewonnen haben, heißt aber, dass wir uns als Team und individuell weiterentwickelt haben.“

 
Ganz zufrieden ist der Coach dennoch nicht: „Wir sind zwar aktuell mit 13 Punkten Tabellenneunter, liegen allerdings nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. Ich hätte in der Hinserie gerne fünf Punkte mehr geholt, weil ich glaube, dass man 36 Zähler braucht, um die Klasse zu halten.“ Zimmermann ist aber optimistisch, dass seine Mannschaft in den drei Partien bis zur Winterpause – beim 1. SC 05, gegen Wolfenbüttel und in Ölper – noch Boden gutmachen kann.

Von Michael Geisendorf

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