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Pauline Bremers Fritz-Walter-Medaille beschert SVG Göttingen Geldregen

Frauenfußball Pauline Bremers Fritz-Walter-Medaille beschert SVG Göttingen Geldregen

Die SVG profitiert gewaltig von der Verleihung der Fritz-Walter-Medaille in Gold an Pauline Bremer. Ein Großteil, wenn nicht sogar die kompletten 20 000 Euro Ausbildungsprämie, mit der die Goldmedaille dotiert ist, gehen an den Heimatverein der Göttinger Nationalspielerin.

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Goldesel: Pauline Bremer (l.), hier im Länderspiel gegen die Schweizerin Vanessa Bernauer, wurde bei der SVG ausgebildet.

Quelle: dpa

Göttingen. „Die 20 000 Euro werden auf alle Vereine aufgeteilt, in denen Pauline Bremer bisher gespielt hat. Je nach Verbleib von ihr erhalten die Vereine einen entsprechenden Anteil der Summe. Die SVG würde in diesem Fall den größten Betrag bekommen. Wie hoch dieser genau sein wird, können wir derzeit noch nicht sagen, da zunächst geprüft werden muss, wo Pauline Bremer wie lange gespielt hat“, teilt die DFB-Pressestelle auf Anfrage mit.

Bremer war im Sommer 2012 als 16-Jährige zu Turbine Potsdam gewechselt, um für die B-Juniorinnen aufzulaufen. Schon im Dezember des gleichen Jahres gab die Göttingerin aber ihr Debüt in der Frauen-Bundesliga und spielte fortan nur nicht mehr in der Jugend. „Bei den Juniorinnen erhalten die Vereine der Allianz Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesligen eine Prämie, da es sich bei ihnen nicht um Lizenzvereine handelt.

Die Lizenzvereine bleiben bei den Junioren unberücksichtigt in Sachen Prämienauszahlung, da sie durch den DFB und die DFL bereits Gelder für ihre Leistungszentren erhalten und die Jugendarbeit somit gefördert wird“, lässt die DFB-Pressestelle wissen. Da Bremer acht Jahre für die SVG gespielt hat und zwei Saisons für die Potsdamer Juniorinnen gemeldet war, dürfen sich die Schwarz-Weißen auf eine Summe von gut 15 000 bis 16 000 Euro freuen.

SVG-Präsident Reinhold Napp betont, dass die Prämie in erster Linie zur Förderung der Jugendarbeit verwendet wird. „Nur, wenn ein Restbetrag übrig bleibt, ist vorstellbar, dass damit die Finanzierung des neuen Kunstrasenplatzes vorangetrieben wird“, sagt Napp. Mit sieben Euro können sich Unterstützer bei der SVG einkaufen: Genau diese Summe kostet ein Quadratmeter des Kunstrasenplatzes am Sandweg, der momentan gebaut wird. Die Aktion soll dazu beitragen, dass die SVG auf ihren Eigenanteil von 40 000 Euro kommt. 10 000 Euro haben die Schwarz-Weißen bereits gesammelt.

Von Rupert Fabig

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